Teufelsnetz von Max Seeck

Titel: Teufelsnetz

Autor: Max Seeck
Seiten: 512
Genre: New Thriller
Verlag: Lübbe
Format: Taschenbuch
Preis: 16,00€

Werbung / Rezensionsexemplar

Highlight / Jahreshighlight

Als zwei Blogger verschwinden und dies kurz darauf in den Medien bekannt gemacht wird, glauben viele an einen PR-Gag. Aber ist es das? Jessica Niemi und Ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Als zusätzlich noch eine Frau verkleidet als Manga-Mädchen tot an einem Strand angespült wird, vermutet Jessica Niemi einen Zusammenhang. Schnell steigert sich die Suche nach den Bloggern und dem Mörder zu einer rasanten Jagd nach Beweisen, bei der man ein ums andere Mal feststellt, dass nicht alles so ist wie es scheint.

Es handelt sich um den zweiten Teil der Jessica-Niemi-Reihe und es geht in diesem Buch genauso rasant weiter, wie Teil eins begonnen hat. Auch der zweite Teil spielt in Finnlands Hauptstadt Helsinki und in der näheren Umgebung. Der Schreibstil des Autors ist wie auch schon in Teil eins fesselnd, spannend, knall hart, detailliert und packend. Der Thriller ist aus der Erzählperspektive geschrieben, sodass der Leser die ganze Zeit das Gefühl hat, bei der Ermittlung im Team mit dabei zu sein.

Jessica Niemi hat nach ihrem letzten großen Fall einiges durchgemacht und aus Ihrem ursprünglichen Team sind nicht mehr alle dabei. Unter anderem hat Jessica eine neue Chefin, nach Ernes Tod bekommen, mit der sie allerdings nicht gut zurechtkommt. Zudem heckt Hellu im verborgenen irgendetwas gegen Niemi aus. Immer noch führt Jessica viele Zwiegespräche mit Ihrer Mutter und verbirgt vor aller Welt ihr wahres Leben und ihr wahres Ich.

Wie auch schon im ersten Teil gehört Yusuf wieder zu den Sympathieträgern. Er kümmert sich um Jessica und gibt darauf acht, dass ihr nichts geschieht. Er scheint ihr einziger richtiger Freund zu sein.

Auch der Rest des Teams war sympathisch und vor allem waren alle Figuren perfekt ausgearbeitet.

Dieser Thriller hat wieder richtig Lust auf mehr gemacht. Man wollte ihn gar nicht aus der Hand legen und einfach immer weiterlesen. Teil zwei ist nicht ganz so knallhart wie noch Teil eins, was bedeutet auch Leser, die etwas Zartbesaiteter sind können ihn lesen. (Aber Achtung, es ist immer noch nicht ohne.) Immer wenn man dachte, die Ermittler kommen dem Täter auf die Spur, wurde man eines Besseren belehrt. Es gibt so viele Verstrickungen, Plotttwists und Richtungswechsel, dass man eigentlich fast immer davon ausgehen kann, dass wenn man meint eine Ahnung zu haben komplett daneben liegt. Man hat jedoch nie das Gefühl einen der Handlungsstränge, oder eins der Ermittlungsergebnisse aus den Augen zu verlieren. Trotz allem bleibt man am Ball und fiebert gespannt dem Ergebnis der Ermittlung entgegen. Dieses Buch greift viele verschiedene Themen auf, in die uns der Autor im Laufe der Ermittlungen einfach mit hineinzieht, diese dann aber auch ausreichend mit abhandelt. Dieses Buch legt die Messlatte noch einmal um einiges höher für alle nachfolgenden Teile.

Fazit:

Man sollte nicht immer alles glauben was man auf den ersten Blick sieht, denn oft ist es anders als es scheint.

Für mich ist es ein weiteres Jahreshighlight und ich freue mich schon auf weitere Bücher von Max Seeck. Das Buch bekommt eine klare Leseempfehlung.

Vielen Dank an Bastei Lübbe und die Bloggerjury für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

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