Backstage in Seattle von Mina Mart

Titel: Backstage in Seattle
Autorin: Mina Mart
Seiten: 576
Genre: Liebesroman, New-Adult-Literatur, Zeitgenössische Romantik
Verlag: Mira Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Preis: 12,99€

Titel: Backstage in Seattle

Autorin: Mina Mart
Seiten: 576
Genre: Liebesroman, New-Adult-Literatur, Zeitgenössische Romantik
Verlag: Mira Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Preis: 12,99€

Werbung / Rezensionsexemplar

Highlight

Als er nach Seattle kam, war alles, was er wollte die Bühne. Eine Ablenkung, etwas um die Dunkelheit zu verdrängen. Finn geht zu seinen Brüdern nach Seattle, um sich Ablenkung zu verschaffen. Er muss etwas anderes sehen, aus seinem Tief herauskommen. Und dann trifft er auf sie Eliza. Das, was zwischen den beiden bei ihrer ersten Begegnung Backstage in der College Bar passiert war als einmalige Sache gedacht. Doch wer hätte wissen können, dass Eliza auf einmal überall ist.

Alles, was Eliza an diesem Abend noch will, ist einfach die Bar verlassen und Ihre Ruhe haben. Doch da trifft sie auf Finn und als dieser ihr Backstage in die Augen blickt, vergisst Sie alles um sich herum und es gibt nur noch ihn.

Ich war von Seite eins an im Buch gefangen und konnte mich von Elizas und Finns Geschichte nicht mehr losreißen. Der Schreibstil der Autorin, ist angenehm, flüssig, emotional und mitreißend. Mina Mart hat es geschafft mich zu jeder Zeit immer die Stimmungen der Protagonisten zu fühlen. Das Buch ist abwechselnd aus Finns und Elizas Sicht geschrieben. Dies ist hier besonders wichtig, damit man die Beweggründe hinter Finns Handeln versteht.

Eliza glaubt nicht an die wahre Liebe. Seit jeher hat sie nur Affären, aber nie mehr. Eine Beziehung will sie nicht führen, denn diese würde ihrer Meinung nach nur in die Brüche gehen. Sie hat Sam, Ihren besten Freund, der für sie enorm wichtig ist und ihre beiden Mitbewohnerinnen Alison und Jenny, die für sie mittlerweile zu richtigen Freundinnen geworden sind. Die Affäre, die sie mit Finn eingeht, macht es ihr jedoch sehr schwer, weiter daran zu glauben, dass es keine Liebe gibt.

Finn trägt eine Last mit sich herum, die ihn immer wieder fast zerbrechen lässt. Er ist der Meinung, dass er keine Gefühle zeigen, geschweige denn empfinden kann. Das Einzige, was ihm in irgendeiner Art und Weise Halt gibt, ist die Musik, die er mit seinen Brüdern zusammen macht. Als jedoch Eliza in sein Leben tritt, ist das etwas, was er nicht beschreiben kann.

Auch alle weiteren Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und könnten stellenweise schon mit als Hauptcharaktere gezählt werden. Stellenweise war mir z.B. Alison sympathischer als Eliza.

Vorne weg sollte man vielleicht erwähnen, dass es gut gewesen wäre, hier ebenfalls so wie in Band 2 eine Trigger Warnung einzubauen, denn Finns Gedankenwelt ist stellenweise schon sehr düster und grenzwertig. Leider fehlt diese hier.  Die Geschichte, in der es um die Entwicklung der Gefühle der beiden füreinander geht, geht ziemlich hin und her. Ich mag dieses aufreibende und diese Gefühlsachterbahn eigentlich sehr gerne. Jedoch muss ich sagen, dass es mir an manchen Stellen einfach zu langatmig war. Da hätte man ein wenig was kürzen können. Zu Beginn braucht die Geschichte ein wenig, um an Fahrt aufzunehmen. Dies ist gerade zum Ankommen sehr angenehm gewesen. Allerdings hat man immer ein wenig das Gefühl, dass wenn gerade richtig Bewegung in die Geschichte kommt wieder eine Schleife gedreht wird. Das ist es dann, was zu der eben genannten Langatmigkeit führt. Eliza und Finn, waren mir von Beginn an sympathisch, trotz ihrer sehr verqueren Art, die die beiden an den Tag legen. Eliza hätte ich nur des Öfteren gerne mal geschüttelt. Die Geschichte wird durch die an den richtigen Stellen eingebauten Lieder aus der zugehörigen Playlist noch lebendiger. Die Charaktere und deren Interaktionen tragen die Geschichte, ebenso wie die Entwicklung, die Eliza und Finn durchmachen. Das Ende ist enorm herzzerreißend und das, was hier passiert ist, ist eigentlich unverzeihlich. Wie die Autorin dies im nächsten Buch wieder geradebiegt? Ich bin gespannt.   

Fazit:

Jeder kann wahre Liebe erfahren. Oftmals ist sie gerade dann, wenn man nicht danach sucht direkt um die Ecke und erwischt einen eiskalt. 

Für mich war das Buch trotz der Kritikpunkte ein absolutes Highlight, mit tollen Charakteren, einem guten Gefühl für Musik und einer Gefühlsachterbahn, die mich bis jetzt noch nicht losgelassen hat. Es bekommt von mir eine Leseempfehlung.

Vielen Dank an die Harper Collins Gruppe für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

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