Das Schlaflabor von Marc Meller

Titel: Das Schlaflabor

Autorin: Marc Meller
Seiten: 384
Genre: Thriller
Verlag: Lübbe
Format: Taschenbuch
Preis: 16,99€

Werbung / Rezensionsexemplar

Highlight

Schlafstörungen. Was für den einen einfach nur nach absolutem Horror klingt, ist für den anderen ein wahr gewordener Albtraum. Tom leidet seit einigen Jahren genau unter diesen Schlafstörungen und so langsam leidet nicht nur seine Psyche und er selbst darunter, sondern auch sein Job. Als er sich als letzten Ausweg in ein Schlaflabor in den Schweizer Alpen begibt, weiß er noch nicht, dass damit erst sein größter Albtraum beginnt. Meint er, dass er nun endlich schläft und das sogar besser als je zuvor, so sieht es nach einer Nacht, nach der er blutverschmiert aufwacht, so aus, als wenn er einen Mord begangen hätte. Wem kann er noch trauen? Kann er überhaupt noch sich selbst trauen?

Meine Meinung

Cover, Gestaltung und Schreibstil

Das Cover ist passend zum Thema und zum Thriller gestaltet. Mich hätte es jetzt auf Anhieb nicht angesprochen, dafür aber der Klappentext.

Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, flüssig, spannend, fesselnd, aber auch an einigen Stellen sehr medizinisch. Das erschwert es einem manchmal beim Lesen ein wenig und zieht diese Szenen auch etwas in die Länge. Das Buch ist hauptsächlich aus Toms Sicht geschrieben. Es gibt aber auch Kapitel, die aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben sind. Dies ist immer dann der Fall, wenn es um die Ermittler und deren Ermittlungen geht. Oder z.B. um das Opfer.

Protagonisten

Tom scheint an sich ein sympathischer Mensch zu sein. Man merkt, wie sehr ihm seine Schlaflosigkeit zusetzt und wie verzweifelt er deswegen mittlerweile ist. Als seine letzte Hoffnung ihm wirklich hilft, merkt man, wie es ihm automatisch besser geht und wieder zu seinem alten ich zurückfindet. Allerdings ändert sich so einiges ab diesem Zeitpunkt.

Auch die Ermittler sowie die ‚Täter‘ und alle weiteren Protagonisten, die im Verlauf auftauchen, sind, gut ausgearbeitet und passen sich hervorragend in die Geschichte ein.

Inhalt

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir etwas ganz anderes vorgestellt habe anhand des Klappentextes. Was jetzt nicht bedeutet, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Es war ein absolut spannender Thriller, der mir wirklich ausgezeichnet gefallen hat und der den ein oder anderen wirklich sehr unerwarteten Plotttwist beinhaltet. Auch mit der Auflösung des Falles habe ich so nicht gerechnet. An der ein oder anderen Stelle war es mir ein wenig zu viele medizinische Fachbegriffe und diese Gespräche oder Erklärungen haben es dann ein wenig gezogen, auch wenn es natürlich interessant war. Ich war zwischendurch genauso verwirrt wie der Protagonist, hatte keine Ahnung, was ich glauben sollte oder habe genauso im Dunkeln gestochert wie die Kommissare.

Fazit

Für mich war es ein absolut spannender und empfehlenswerter Thriller. Der Thriller beschert einem in jedem Fall spannende Lesestunden.

Danke an den Bastei Lübbe Verlag und die Bloggerjury für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

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