Dunkle Ufer von Sage Dawkins

Titel: Dunkle Ufer

Autorin: Sage Dawkins
Seiten: 447
Genre: Thriller, Suspense, Psychothriller
Verlag: beTHRILLED
Format: eBook
Preis: 4,99 €

Unbezahlte Werbung, da selbst gekauft.

Highlight

Nachdem ich vom dritten Teil der „Stephen Lang“- Thriller begeistert war, wollte ich nach und nach auch die anderen beiden Teile lesen. Also zog vor Kurzem Dunkle Ufer bei mir ein. Auch wenn man alle Teile wunderbar unabhängig voneinander lesen kann, so wollte ich doch wissen, was vorher passiert ist.

„Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft durch das Herz eines jeden Menschen.“ Alexander Solschenizyn

Ein Serienkiller hält London in Atem. Die Ermittler sind ratlos. Das Einzige, was Sie sicher wissen, dass die Opfer immer auf die gleiche Art und Weise dargestellt werden. Ausgeblutet im dunklen Themseschlamm positioniert. Immer sind es Frauen. Die junge Kuratorin und Kunsthistorikerin Julia macht eine Entdeckung, die die Ermittler auf die richtige Spur bringen könnte. Doch fassen die Ermittler am Ende gar den richtigen Täter oder ist es vielleicht doch nur ein Trittbrettfahrer.

Der Schreibstil der Autorin ist wie auch schon im dritten Teil flüssig, spannend, fesselnd und sehr detailliert. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, was mich, da ich es schon kannte, aber nicht sonderlich irritiert hat.

Julia ist herzlich, aber ab und an in Ihren Gedanken etwas düster. Sie interessiert sich vor allen Dingen für Kunst, die sich um die Darstellung des Todes dreht. Bis auf Ihre beste Freundin lässt Sie niemanden wirklich an sich heran, bis der mysteriöse Gabriel und DCI Stephen Lang auftauchen.

Gabriel ist reich, hat seine eigene Sicherheitsfirma und besitzt einige interessante Kunstwerke. Ihn umgibt eine dunkle, mysteriöse Aura, die auf Julia äußerst prickelnd und anziehend wirkt. Aber was hat er mit den Morden zu tun? Warum erscheint er auf einmal auf der Bildfläche und stiftet Bilder für eine Ausstellung über den Tod.

DCI Stephen Lang ist ein Arbeitstier und ein Familienmensch. Er verlangt sich und seinen Mitarbeitern viel ab. Jedoch kann er, wenn er mitten in einem Fall ist, auch nicht abschalten, sondern hängt sich immer weiter rein. Als er auf Julia trifft, ist Sie die erste Frau seit Langem, die ihn dazu bewegt, auch wieder andere Dinge im Leben wieder mehr in Betracht zu ziehen, außer der Arbeit. Er fühlt sich auf Anhieb zu Ihr hingezogen, ob er es schafft, mit seinem Charme Julia für sich zu gewinnen?

Tja, und dann haben wir da noch Freddie, den etwas dümmlichen, aber auch gruseligen Wachmann vom Museum, in dem Julia arbeitet. Er in Julia total verschossen und fordert sich immer wieder selbst heraus mit Julia zu sprechen. Er bildet sich ein, dass Julia Interesse an ihm zeigt und entwickelt eine Obsession für Sie, die gefährlicher nicht werden könnte.

Die Charaktere sind alle perfekt aufeinander abgestimmt, gut ausgearbeitet und verleihen der Geschichte damit eine gewisse Lebendigkeit. Der Leser bekommt das Gefühl, in der Geschichte als stiller Beobachter mitzulaufen.

Ich muss vielleicht bevor ich nun weiterschreibe, dazu sagen, dass ich das Buch in Teilen gelesen und in Teilen gehört habe. Vorab aber noch eine Warnung, lest das Buch am besten nicht, wenn Ihr zart besaitet seid. Es ist nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, da es stellenweise sehr detailliert ist.

Es gibt einige Wendungen in diesem Buch, mit denen ich nicht gerechnet habe. Aber vor allem bin ich persönlich nicht sicher, ob Sie den Täter wirklich erwischt haben. Die Puzzleteile, die der Leser jedoch benötigt, um den Fall zu lösen, werden in dem Buch so vermittelt, dass der Leser sich trotz der Wendungen gut daran erinnern kann und Richtung Ende die entsprechenden Schlüsse zieht. Man merkt, dass die Autorin im Vorfeld sich umgehend über die Darstellung von Mord, Tod und Freitod im Bereich Kunst informiert hat. Denn einige Bilder musste ich mir dann doch einmal zumindest im Internet ansehen, aufgrund der detaillierten Beschreibungen. Es ist ein packender Thriller, der uns packend und bildhaft die Abgründe der menschlichen Seele aufzeigt und wieder einmal beweist, der erste Anschein kann, muss aber nicht trügen.

Das Hörbuch war gut gelesen, allerdings hat mir persönlich die Stimme der Sprecherin für dieses Buch nicht zugesagt. Mir hätte an dieser Stelle ein Sprecher besser gefallen.

Alles in allem bekommt dieses Buch jedoch eine klare Leseempfehlung von mir.

Das Cover, des Buches unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu, sowie die Rezension sind durch mich erstellt worden.

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