Und dann war es Liebe von Lorraine Brown

Titel: Und dann war es Liebe

Autorin: Lorraine Brown
Seiten: 336
Genre: Zeitgenössische Romantik
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Taschenbuch
Preis: 14,90€

Titel: Und dann war es Liebe

Autorin: Lorraine Brown
Seiten: 336
Genre: Zeitgenössische Romantik
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Taschenbuch
Preis: 14,90€

Werbung / Rezensionsexemplar

Mochte ich sehr

Hannahs Leben ist ziemlich durchschnittlich und langweilig. Sie ist eher chaotisch und ist deshalb sehr froh, Ihren Freund Simon an Ihrer Seite zu haben, der sich um all Ihre Belange kümmert und darauf achtet, dass nichts schief geht. Als Simon Sie zu Ihrem Geburtstag und kurz vor Ihrem Jahrestag mit einer romantischen Venedig-Reise überrascht, kann Sie es kaum fassen. Zumal Simon sich in letzter Zeit ziemlich komisch verhält. Von Venedig aus soll es nach Amsterdam auf die Hochzeit von Simons Schwester gehen. Doch Hannah landet im falschen Abteil und strandet mit 20 Euro und Ihrer Kamera in Paris. Schon im Zug trifft Sie auf Léo, der Ihr einfach nur überheblich und arrogant vorkommt. Beide versuchen irgendwie den Zug nach Amsterdam zu erreichen und laufen sich dabei mehrfach über den Weg. Irgendwann beschließen Sie, den Tag in Paris zu verbringen und für Hannah beginnt ein Abenteuer, auf dass Sie sich längst nicht mehr eingelassen hätte und Ihre Welt ganz schön auf den Kopf stellt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm. Sie schafft es mit Ihren Worten die Orte und auch die Atmosphäre in Paris perfekt einzufangen. Die Geschichte wird komplett aus Hannahs Sicht erzählt.

Hannah ist in eher armen Verhältnissen aufgewachsen und ein chaotischer, aber sehr liebevoller Mensch. Sie hat sich in den letzten Jahren immer mehr zurückgezogen, geht keine Risiken mehr ein und vertraut Menschen kaum durch die Erfahrungen, die Sie mit Ihrem Vater gemacht hat. Als Sie ganz ohne Simon, mit wenig Geld und nur mit den Dingen, die Sie am Leib träg in Paris strandet, weiß Sie zuerst nicht, was Sie tun soll, bis Sie auf Léo trifft. Ich habe mich gerade zu Beginn mit Hannah und Ihrer Naivität sehr schwergetan. Durch die Zeit, die Sie mit Léo verbringt, hat Sie jedoch eine so große Veränderung durchgemacht, dass Sie mir nachher auch sehr ans Herz gewachsen ist.

Léo ist das komplette Gegenteil von Hannah. Sicherheiten und Freunde sind ihm zwar wichtig, aber er geht Risiken ein, lebt auch mal in den Tag hinein und ist spontan. Als er auf Hannah trifft, möchte er Sie nicht alleine den ganzen Tag am Bahnhof lassen und lockt Sie dadurch immer mehr aus Ihrer Komfortzone. Ich habe Léo trotz seiner anfänglichen, etwas arroganten Art direkt ins Herz geschlossen.

Simon ist Hannahs Freund. Er ist sehr selbstbewusst und beschützerisch. Teilweise hat man das Gefühl, dass er Hannah bevormundet und bemuttert, wo es nur geht. Er war mir von Beginn an nicht wirklich sympathisch und ist es mir auch im Verlaufe des Buches nicht wirklich geworden.

Die anderen Nebencharaktere waren Ihrem Anteil nach gut ausgearbeitet.

Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Es war wirklich angenehm, dieses Buch zu lesen und toll über die Geschichte eine Stadtrundfahrt durch Paris zu machen. Es hat meine wenigen Erinnerungen, die ich noch an diese Stadt habe, wieder ein wenig aufgefrischt und ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl, mit Léo und Hannah zusammen unterwegs zu sein und die ganzen Köstlichkeiten zu probieren. Es gibt in dem Buch immer wieder Rückblenden auf die nähere oder auch entferntere Vergangenheit von Hannah. Diese Passagen helfen einem zwar Hannah und Ihre Geschichte besser zu verstehen, jedoch hätten diese anders eingebaut werden können. Teilweise waren diese Rückblenden so in Gesprächen eingebaut, dass Sie einen komplett aus dem Lesefluss und aus dem Gespräch gerissen haben. Das fand ich wirklich sehr störend. Alles in allem war es aber ein toller Roman mit wenig Liebeskitsch und einem angenehmen Setting, den ich euch in jedem Fall empfehlen kann.

Vielen Dank an Bastei Lübbe und die Bloggerjury für das zur Verfügung Stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadruch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

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