Beat it up von Stella Tack

Titel: Beat it up

Autorin: Stella Tack
Seiten: 384
Genre: Gegenwartsliteratur, New Adult
Verlag: Knaur TB
Format: Taschenbuch
Preis: 12,99€

Unbezahlte Werbung, da selbst gekauft.

Highlight

Summer hat ein absolutes Gehör. Das kostet Sie viel Kraft und Sie hat deshalb nicht viele Freunde. Eigentlich hat Sie nur einen richtigen Freund, nämlich Ethan. Und dann ist da natürlich noch Ihr Zwillingsbruder Xander. Xander, der sich schon früh aus den Fängen seiner Mutter befreit hat, lebt in New York und macht Karriere als DJ PriceX. Summer studiert noch, ist jedoch als Klavier-Wunderkind bekannt und hofft nun beim Vorspielen beim New York Orchestra genommen zu werden. Sie verbringt einige Zeit bei ihrem Bruder, der Sie bittet, Sie bei seiner Musik zu unterstützen. Summer hilft ihm unter der Voraussetzung, dass dies ein Geheimnis bleibt. Unfreiwillig begleitet Sie Xander auf das Beat it up-Festival. Das führt dazu, dass Sie auch Gabriel Blazon, Xanders größten Konkurrenten, näherkommt. Und dieser wirbelt alles ganz schön durcheinander.

Es ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Der Schreibstil ist locker, flüssig und sehr angenehm. Die Szenen sind entweder mit dem richtigen Maß an Witz pointiert oder besitzen die passende Menge an Gefühl. Die Geschichte wird vollständig aus Summers Sicht erzählt. Die Themen im Buch sind nicht besonders tiefgründig, müssen Sie aber auch nicht sein. Denn es wird einem genau das vermittelt, was man vielleicht in diesen Zeiten manchmal so dringend braucht und das ist das Festivalfeeling, was zumindest mir sehr fehlt.

Summer ist eher ruhig und zieht sich in Ihre Musik zurück. Dies liegt jedoch hauptsächlich daran, dass Sie durch Ihr absolutes Gehör häufig Probleme mit Kopfschmerzen bekommt. Sie hat nur einen richtigen Freund und gilt bei den anderen eher als Außenseiter. Als klar wird, das Ethan mehr von ihr will und Sie die Möglichkeit hat, nach New York zu gehen, ergreift Sie diese. Sie will sich darüber Klarheit verschaffen, wie Sie zu Ethan steht und sich in Ruhe auf Ihr Vorspielen vorbereiten.

Gabriel macht, was er will. Er flirtet wann und mit wem er will und nimmt die Mädels dann auch gerne mit aufs Zimmer. Er geht in seiner Musik auf und erschafft etwas, was anders ist. Er trifft Summer damit mitten ins Herz und Sie liebt es, seiner Musik zu lauschen. Für ihn ist Summer interessant und vor allen Dingen anders. So sehr er sich zu Ihr hingezogen fühlt, so sehr will er sich auch von ihr fernhalten.

Die anderen Charaktere, aber allen voran Ethan und Xander, sowie Payton und Tokyo, in denen Summer gute Freunde findet, sind perfekt ausgearbeitet. Es hat von vorne bis hinten alles gepasst und man hat sich in der Clique im Tourbus richtig wohlgefühlt.

Summer kann nicht Nein sagen, wenn Ihr Bruder Xander sie um etwas bittet. Doch in diesem Fall ist es genau das, was Summer braucht, um aus sich heraus zu kommen und den Anstoß zu bekommen, Ihren eigenen Weg zu gehen. Es ist eine leichte, angenehme und witzige Geschichte über neue Freundschaften, eine Liebe, die sich langsam aus etwas entwickelt, was vorher niemand für möglich gehalten hätte. Vor allem aber kann man Summer und Gabriel zusammen nicht alleine lassen und Sie bringen Gabriels und Xanders Tourmanager ein ums andere Mal an den Rand der Verzweiflung. Das Buch vermittelt einem ein angenehmes Festivalfeeling. Und ich habe es schmerzlich vermisst, selbst den ersten Bassdrop von meinem Lieblings DJ zu erleben, die Menschenmassen, die Lightshows und alles drum herum. Aber immerhin konnte ich mich durch das Buch auf ein Festival träumen und hatte somit ein wenig das Gefühl, nicht ganz so viel zu verpassen.

Fazit:

Wenn du den Mut hast, dich auf neues einzulassen und auch das unbekannte Willkommen heißt, dann steht dir die Welt offen und du schaffst alles, was du dir wünschst.

Lest dieses Buch in jedem Fall, es entführt euch auf ein tolles Festival mit viel Witz, Charme und Gefühl. Ich hatte eine fantastische Lesezeit mit diesem Buch und für mich ist es eine ganz klare Leseempfehlung.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

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