Demonic Kiss – Verborgen im Herzen der Dunkelheit von Annie Waye

Titel: Demonic Kiss – Verborgen im Herzen der Dunkelheit

Autorin: Annie Waye
Seiten: 375
Genre: dystopische Romantasy
Verlag: Impress
Format: eBook
Preis: 3,99€

Werbung / Rezensionsexemplar

Highlight

Was machst du, wenn du aufwachst und ein Jahr deines Lebens auf einmal wie ausradiert ist? Das Letzte an das du dich erinnerst, ist dein 19ter Geburtstag. So ergeht es Angel, als sie eines Morgens im Krankenhaus erwacht. Neben ihr sitzt Henry, ihr bester Freund. Als er behauptet, sie wären ein Paar, lässt sich Angel darauf ein, doch auf einmal ist da auch Creed. Dieser behauptet ebenfalls mit ihr zusammen zu sein und plötzlich weiß Angel nicht mehr wem sie noch vertrauen oder glauben kann. Während sie noch versucht sich in Ihrem Leben und mit der neuen Situation abzufinden, steuert die Welt unaufhaltsam dem Abgrund entgegen. Doch nicht nur Creed trägt ein dunkles Geheimnis mit sich.  

Es ist mittlerweile das vierte Buch, von Annie welches ich gelesen habe. Ich liebe ihren Schreibstil einfach, denn er lässt mich in neue Welten abtauchen und einfach mal den Alltag vergessen. Ihr Schreibstil ist auch in diesem Buch wie gewohnt, bildlich, flüssig, angenehm und fesselnd. Die Geschichte wird uns aus der Sicht von Angel erzählt, die uns mitnimmt in ihr Gedankenwirrwarr und auf die Suche nach dem, was wirklich passiert ist.   

Angel ist eher unsicher. Ihr großer Traum ist es Sprachen zu studieren. Doch außer Henry und Nikki nimmt das niemand so wirklich ernst, denn diese Sprachen sind während des ersten Dämonenkriegs gestorben. Trotzdem hält sie daran fest und um sich ihren Traum zu erfüllen, arbeitet sie als Schichtleiterin in einem Coffeeshop. Ich mochte sie sehr gern, auch wenn sie mir gerade zu Beginn etwas enorm naiv vorkam.

Creed der Dämon, der durch Angel entdeckt hat, dass er noch dazu in der Lage ist zu lieben. Er ist liebevoll, aufbrausend, aber vor allem will er nur eins. Er will mit Angel zusammen sein und sie vor Allem, was ihr widerfahren könnte beschützen. Auch wenn er manchmal etwas aufbrausend ist und überbehütend, so bin ich doch in jedem Fall Team Creed.  

Dann gibt es da noch Henry. Er ist Angels bester Freund, seitdem die beiden klein sind. Doch ihm reicht das mittlerweile nicht mehr. Seit er sich in Angel verliebt hat, möchte er nicht mehr als sie glücklich zu machen, sie zu beschützen und mit ihr zusammen zu sein. Er ist etwas extrem überbehütend Angel gegenüber und begeht aufgrund seiner Liebe zu ihr den ein oder anderen Fehler. Ich mochte ihn trotz seiner Art und seiner Fehler sehr.

Auch die weiteren Charaktere waren ihrem Anteil nach entsprechend gut ausgearbeitet.

Das Buch hat mich direkt in die Geschichte gezogen und ich wollte begierig wissen, wie Angel ihre Erinnerungen zurückbekommt und sich alles entwickelt. Mit der ein oder anderen Wendung hätte ich so in jedem Fall nicht gerechnet und insbesondere nicht mit diesem Ende. Was soll da noch kommen? Annie, du lässt mich absolut rat- und sprachlos zurück. Ich will mehr, ich will Teil zwei. Das Buch ist von der Storyline her sehr angenehm aufgebaut und ich hatte zu keiner Zeit eine Ahnung in welche Richtung das ganze gehen könnte. Gerade durch die unterschiedlichen Facetten der Charaktere und wie sich deren Leben entwickeln, war es nicht absehbar. Alle auch nur denkbaren Details, sind gut durchdacht und verständlich, sodass man sich gut im technologisierten Los Angeles im Jahr 2050 und in der Welt der Dämonen zurechtfindet.

Fazit:

Es ist egal, was du durchgemacht hast. Es lohnt sich immer darauf zu vertrauen, dass du zu alter Stärke zurückfinden kannst.

Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon sehr auf Teil zwei. Es bereitet einem tolle und spannende Lesestunden. Ich habe es innerhalb nur weniger Stunden weg gesuchtet. Schade, dass man gelegentlich auch mal schlafen muss.

Danke an die Autorin und den Impress Verlag für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

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