Lesemonat Februar

Werbung, da Rezensionsexemplare erkenntlich.

Hej Hej Ihr Lieben,

wie sollte es anders sein, auf den Januar folgt direkt der Februar, da wir uns ja nun auch schon wieder im März befinden.

Keine Ahnung, wie ich es bei dem ganzen Stress auf der Arbeit und einer Woche krank, in der ich wirklich die ersten Tage zu gar nichts zu gebrauchen war, geschafft habe 10 Bücher zu beenden und dann auch noch so einige, die nicht gerade dünn waren. Gut, dass eine habe ich schon zur Hälfte im Januar begonnen. Dafür habe ich drei weiter Bücher, die ich noch im Februar begonnen habe und im März beenden werde.

Hier nun die Bücher in der jeweiligen Kategorie, wie ich sie bewertet habe.

Lektüre für Zwischendruch:

A song for you von C. M. Seabrook

Netter, eher erotischer Kurzroman für zwischendurch. Die Handlung sowie die Story haben mir gut gefallen, auch wenn das Potenzial hier mehr verschenkt als ausgeschöpft wurde. Ich bin innerhalb weniger Stunden durch die Seiten geflogen.

Warewolves of Rebellion – Im Bann der Wölfe von Ana Lee Kennedy

Die Idee ist interessant. Leider wurde an einigen Stellen Potenzial verschenkt. An sich war es aber eine prickelnde Story für nette Lesestunden.

Cold Case – Das gezeichnete Opfer von Tina Frennstedt

Ein wirklich guter Krimi, dem zwar ab und an etwas die Spannung fehlt, man aber bis zum Ende nicht dahinterkommt, wer die Morde begangen hat. Sehr interessant ist, dass es nicht nur um aktuelle Morde, sondern auch um einen Cold Case Fall geht. Dieser hat sogar parallelen zu einem echten Fall.

Mochte ich sehr:

Der Spiegelmann von Lars Kepler (vorher als Highlight in Instagram-Story angegeben)

Mein erster aber bestimmt nicht mein letzter Thriller von Lars Kepler. Es war spannend, unerwartet, grausam und gut. Man kann das Buch lesen, ohne die vorherigen Teile zu kennen. Allerdings merkt man an ein paar Stellen, dass einem etwas fehlt, wenn man die anderen nicht gelesen hat. Das stört meines Erachtens aber nicht das Lesegefühl.

Highlights:

Truly von Ava Reed

Die Geschichte von Andy und Cooper fand ich wirklich süß. Die Entwicklung, die die beiden Charaktere im Buch machen, ist Wahnsinn. Vor allem aber ist es wieder ein Beispiel dessen, was Freundschaft bedeutet, gerade wenn die Familie nicht da ist.

Wild like a river von Kira Mohn

Ein absolutes Highlight für mich. Es ist ein Wohlfühlbuch, ich habe mich direkt gefühlt, als wäre ich in Kanada und würde mit Haven und Jax durch die Wälder streifen. Eine tolle und süße Liebesgeschichte vor beeindruckender Kulisse.

Free like the wind von Kira Mohn

Es war toll, wieder nach Kanada zu reisen, auch wenn dieses Gefühl nicht ganz so präsent war wie im ersten Teil. Ich mochte die Geschichte um Rae und Cayden sehr. An einigen Stellen hat das Buch leider ein paar Längen und am Ende ging es mir ein wenig zu schnell. Aber alles in allem ist auch dies ein richtiges Wohlfühlbuch. Weshalb es trotz der kleinen Kritik ein Highlight bleibt.

Trust Again von Mona Kasten

Die Story von Dawn und Spencer hat mir, nachdem ich richtig in die Geschichte eingetaucht bin, wahnsinnig gut gefallen. Die beiden sind einfach so süß miteinander. Allie und Kaden werden Sie den Rang aber trotzdem nicht ablaufen. Auch ein echtes Highlight.

Jahreshighlight:

Hexenjäger von Max Seeck

Wow, was für ein temporeicher, spannender Thriller. Da gibt es dann ausnahmsweise eine Steigerung der Kategorie Highlight, da ich bei einem Thriller schlecht von einem Herzensbuch sprechen kann. Hier konnte mich einfach alles überzeugen. Es ist ein absolutes Jahreshighlight und ich bin gespannt auf die weiteren Teile. Achtung nichts für Zartbesaitete.

Herzensbuch:

Heimweh nach uns von Helen Schreiber

Ein Buch, welches mich tief berührt hat, zum Nachdenken anregt und die Probleme anspricht, die gerne verschwiegen werden. Ein Buch mit tollem Setting und gut ausgearbeiteten, sympathischen Protagonisten.

Ihr findet zu den Büchern eine ausführliche Rezension an entsprechender Stelle. Sollte diese noch nicht vorhanden sein, dann folgt diese die Tage noch.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Lesemonat Januar

Werbung, da Rezensionsexemplare erkenntlich.

Hej Hej Ihr Lieben,

heute möchte ich euch noch meinen Lesemonat Januar vorstellen. Der Februar folgt in einem gesonderten Beitrag.

Ich habe es tatsächlich geschafft, ganze acht Bücher zu beenden. Das sogar trotz viel Stress und Jahresabschluss. Eins habe ich sogar noch zur Hälfte gelesen.

Hier nun die Bücher in der jeweiligen Kategorie, wie ich sie bewertet habe.

Lektüre für Zwischendurch:

Kati Blum ermittelt – Dreamteam süßsauer von Birgit Gruber

Ein schöner und witziger Krimi mit sympathischen Charakteren. Er hat mir angenehme und lustige Lesestunden bereitet

Lotus House – Lustvolles Erwachen von Audrey Carlan (Geschmacksache)

Puh, hier kann ich mich ganz schwer festlegen, auf der einen Seite ist es eine süße Geschichte für zwischendurch, allerdings bin ich bei den Sexszenen von der Autorin besseres gewöhnt zum einen waren diese zum Teil einfach unrealistisch und zum anderen musste ich das ein ums andere Mal dabei einfach nur lachen. Mal ehrlich würde mein Mann sein bestes Stück „Long Dong“ nennen, würde ich wahrscheinlich lachend von der Matratze fallen.

Mochte ich sehr:

Flying High von Bianca Iosivoni (vorher bei Instagram als Highlight)

Es ist ein toller Anschluss an den ersten Teil, auch wenn die Stimmung teilweise sehr düster ist, so beschreibt es auf beeindruckende Weise, wie tief und vielschichtig Trauer und Liebe sein kann.

Highlights:

Vergessene Gräber von Leo Born

Ein wirklich guter Thriller, der viele Verstrickungen und Wendungen innehat. Er hat mir spannende Lesestunden bereitet und kann auch von nicht so hart gesottenen Thriller Liebhabern gelesen werden.

 Auch die große Liebe fängt mal klein an von Sylvia Deloy

Dieses Buch entführt einen mit viel Witz und Charme in die schönste Stadt Deutschlands nach Köln. Man besucht ein Brauhaus, geht auf einen Poetry-Slam und begleitet die überaus charmante, aber chaotische Marie dabei ihr Leben wieder zu ordnen. Ein tolles Buch für mich, mit viel Heimatgefühl.

Falling Fast von Bianca Iosivoni

Ein tolles Buch mit einem wichtigen Hintergrund. Ich mag Hailee und Chase sehr. Beide haben Probleme und gehen auf ihre Art und Weise damit um. Trotzdem finden sie zueinander und das schnell und intensiv, doch der Cliffhanger am Ende ist wirklich fies.

Herzensbücher:

Begin Again von Mona Kasten

Dieses Buch ist, seitdem es erschienen ist und ich es das erste Mal gelesen habe, ein Herzensbuch. Das ist es immer noch und das wird es auch bleiben. Es bricht mir jedes Mal das Herz und setzt es danach wieder zusammen. Allie und Kaden sind einfach nur toll.

Veilchensturm von Kim Leopold

Nie hätte ich damit gerechnet, dass das erste Buch, welches ich in 2021 beende, ein Herzensbuch wird. Dieses Buch zeigt, was wichtig ist im Leben. Dass man sich schwächen eingestehen muss und auch nach Hilfe fragen darf oder sogar soll. Vor allem zeigt es aber, was Freundschaft und Liebe bewirken. Es waren tolle Lesestunden und ich werde noch lange an Violett und Maddox denken.

Ihr findet zu allen Büchern außer zu „Begin Again“ und „Lotus House“ schon eine ausführliche Rezension an entsprechender Stelle im Blog. Die anderen beiden folgen die Tage.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

A Song For You von C.M. Seabrook

Titel: A Song For You

Autorin: C. M. Seabrook
Seiten: 232
Genre: Zeitgenössische Romantik
Verlag: Lyx.digital
Format: eBook
Preis: 4,99 €

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Lektüre für Zwischendurch

Ember hat es nicht einfach mit Ihrem Bed and Breakfast. Umso erfreuter ist Sie, dass ein Gast direkt alle Zimmer für ganze drei Monate gebucht hat. Als jedoch anstelle der erwarteten Frau auf einmal eine Rockband auftaucht und behauptet, Sie hätten die Zimmer gebucht und Sie würden im Wohnzimmer Ihre Instrumente zum Proben aufbauen, kann Sie es nicht glauben. Etwas widerwillig und weil Sie keine andere Wahl hat, lässt Sie sich darauf ein, unter gewissen Bedingungen. Doch damit, dass die Band berühmt ist und damit, dass die ach so harten Bandmitglieder die Idylle und das Zusammenleben mit Ihr und Ihrer Tochter genießen, hat Sie nicht gerechnet. Noch weniger aber mit der Anziehungskraft, die Sie für Ash den Frontman der Band empfindet.

Der Schreibstil der Autorin ist prickelnd, flüssig und angenehm locker. Geschrieben ist das Buch aus Sicht der beiden Protagonisten, sodass man sich gut in die beiden hineinversetzen konnte.

Ember, ist eine starke, aber durch das erlebte mit Ihrem Ex-Mann argwöhnische Frau, die viel durchgemacht hat und sich immer noch durchkämpfen muss. Das Wichtigste in Ihrem Leben ist Cadence Ihre sechsjährige Tochter. Sie ist Ihr Lebensmittelpunkt und Sie kümmert sich rührend um sie. Ember war mir sympathisch, wenn auch ab und zu etwas zu überzogen argwöhnisch.

Ash ist der Inbegriff eines Rockstars. Alkohol, Exzesse und ein Skandal nach dem anderen. Auch er hat viel mitgemacht und kämpft mit den selbst auferlegten Dämonen. Auch wenn er weiß, dass er Mist gebaut hat, so stellte er sich trotzdem noch oft gegen seine Bandkollegen. Er hat ein weiches Herz und so langsam geht auch ihm auf, dass er nicht ewig so weiter machen kann. Cadance und Ember wecken in ihm das Gefühl, sich niederlassen zu wollen.

Die anderen Bandmitglieder haben mir ebenfalls gut gefallen und waren gut ausgearbeitet. Bei der besten Freundin von Ember und Ihrem Ex-Mann hätte ich mir gewünscht, dass es ein wenig besser von der Ausarbeitung her gestaltet worden wäre.

Das Buch ist eine erotische Geschichte für zwischendurch, die mit viel Drama und Kitsch aufwartet. Die Story hinter dem Buch ist toll, allerdings wurde die Geschichte um Ember und Ash eher nur oberflächlich angekratzt anstatt an den Stellen, wo es hätte interessant werden können, sie zu vertiefen. Die Autorin hat hier leider einiges an potenzial verschenkt. Dem Buch fehlt somit der Tiefgang, obwohl man bei den angesprochenen Themen mehr hätte daraus machen können. Die Gefühle zwischen Ash und Ember sind zwar da, aber für mich nicht wirklich greifbar. Es geht hauptsächlich um deren körperliche Anziehung zueinander, wo die Liebesgeschichte ein wenig in den Hintergrund rückt und es vermehrt nur um Sex geht. Das Ende war dann besonders kitschig, vorhersehbar und auch ein wenig schnell. Trotz meiner ganzen Kritikpunkte muss ich sagen, ist es wirklich eine nette, erotische, dramatische und kitschige Story für zwischendurch, die man so weg lesen kann. Wer so etwas mag, der hat in diesem Buch Stoff für tolle Lesestunden gefunden. Für mich war es ok für zwischendurch. Es ist jetzt allerdings kein Buch, welches ich noch einmal lesen würde.

Vielen Dank an die Bloggerjury und somit an den Bastei Lübbe Verlag für das zur Verfügung Stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Cold Case – Das gezeichnete Opfer von Tina Frennstedt

Titel: Cold Case – Das gezeichnete Opfer

Autorin: Tina Frennstedt
Seiten: 464
Genre: Kriminal-Roman
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Taschenbuch
Preis: 16,00 €

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Mochte ich sehr

Ein vierzehn Jahre alter Fall eines ermordeten Musikstudenten wird wieder aktuell, nachdem die Leiche einer bekannten Künstlerin gefunden wird. Es gibt nur eine einzige Sache, die die beiden Fälle miteinander verbindet und das ist weißer Lehm. Doch was ist der Zusammenhang und warum mordet der Mörder erst jetzt wieder. Das Cold Case Team rund um Tess Hjalmarsson ermittelt unter Druck. Nur 19 Tage haben Sie, um den alten Fall aufzuklären und die anderen Behörden bei der Ermittlung im neuen zu unterstützen. Aber können Sie nach so langer Zeit noch einmal neue Erkenntnisse schöpfen?

Das Buch spielt im Süden Schwedens, der Heimat der Autorin. Es ist der zweite Band der Reihe um die Ermittlerin Tess Hjalmarsson. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm und fesselnd. Die Autorin, die selbst Kriminal-Reporterin für Cold Case Fälle in Schweden ist, greift in diesem Buch parallelen zu einem Fall auf, der so schon in Schweden vorgekommen ist. Anhand der Art, wie dieses Buch geschrieben wurde, merkt man, dass die Autorin sich mit der Materie auskennt. Die Kapitel orientieren sich an den Daten ab dem zweiten Mord in dem 19 Tageszeitraum. Die Kapitel sind dann noch einmal unterteilt in verschiedene Abschnitte, in denen es um die Geschehnisse um die Zeit des ersten Mordes geht, um die Situation der Ehefrau des Mörders, um die Ermittlungen oder auch um das private Leben der Ermittler. Dies führt dazu, dass man immer einen guten Einblick hat, wo man sich gerade befindet und an welchem Ort. Der Krimi ist aus der Erzählperspektive geschrieben, sodass der Leser die ganze Zeit das Gefühl hat, mit dabei zu sein.

Tess Hjalmarsson und Ihr Team waren mir von Anfang an sympathisch. Tess ist sehr zielstrebig, hadert aber gerade ein wenig mit sich im Privaten. Die Trennung von Ihrer langjährigen Partnerin, der unerfüllte Kinderwunsch, den Sie sich nun langsam erfüllen muss und auch Ihre Alkoholsucht werden immer wieder beleuchtet, sodass man einiges über Ihr Privatleben erfährt. Ihre Kollegin und Freundin Marie kämpft mit der Scheidung von ihrem Mann und dem daraus resultierenden Arrangement mit den Kindern. Um all das zu verdrängen, trifft Sie sich gefühlt ständig mit jemand Neuem, den Sie auf Tinder kennenlernt. So strukturiert und geradlinig wie Tess ist, so chaotisch ist Marie.

Der Rest der Charaktere war dem Anteil nach gut ausgearbeitet, besonders die Ehefrau, die zwar merkt, dass etwas mit Ihrem Mann nicht stimmt, aber nicht weiß, was es ist.

Der Krimi ist interessant und beleuchtet gut die Arbeit eines Cold Case Teams, wie man Sie sich vorstellen würde. Ich würde jetzt nicht davon sprechen, dass es besonders spannend war. Stellenweise plätscherte die Handlung etwas dahin. Nun sind Cold Case Fälle ja aber auch nicht so nervenaufreibend, da sie schon eine ganze Zeit zurückliegen. Allerdings war das Buch so interessant und fesselnd geschrieben, dass ich es gar nicht aus der Hand legen mochte und über die fehlende Spannung hinweghalf. Ein weiterer Pluspunkt war, dass man als Leser die ganze Zeit mit ermitteln konnte, indem man versucht hat, die Puzzlestücke selbst zusammen zu setzen. Die Richtung, die das Buch zum Ende genommen hat, war nicht sonderlich überraschend, allerdings hätte ich nicht mit der Person als Täter gerechnet. Alles in allem war es ein guter Krimi, den man wirklich gut zwischendurch lesen kann. Wer gerne Krimis liest, sollte diesen in jedem Fall lesen. Er bekommt von mir eine Leseempfehlung.

Vielen Dank an die Bloggerjury und somit an den Bastei Lübbe Verlag für das zur Verfügung Stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Hexenjäger von Max Seeck

Titel: Hexenjäger

Autor: Max Seeck
Seiten: 448
Genre: Suspense-Thriller
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Taschenbuch
Preis: 16,00 €

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Highlight / Jahreshighlight

Eine Frau ermordet, mit zu einer Fratze verzerrtem Gesicht am Esstisch. Ihr Mann und eine Polizistin, verbrannt. Der Mörder tötet schnell. Er tötet skrupellos, brutal und nach mittelalterlichen Foltermethoden. Er tötet nach Vorlage von Bestsellerromanen, in denen es um die Hexenverfolgung geht. Die Ermittler sind dem Täter zwei Schritte hinterher, kurz gesagt, Sie tappen im Dunkeln. Immer wieder tauchen neue Opfer auf. Doch dann fällt Ihnen auf, dass die weiblichen Opfer der Ermittlerin Jessica Niemi ähnlichsehen.

Das Buch spielt in Finnland und somit in der Heimat des Autors. Es ist der erste Band der Reihe um die Ermittlerin Jessica Niemi. Es ist ein Wahnsinnsauftakt und es ist definitiv jetzt schon eines meiner Jahreshighlights. Der Schreibstil des Autors ist fesselnd, spannend, knall hart, detailliert und packend. Die Kapitel springen zwischen den Ermittlungen und einem früheren Erlebnis von Jessica hin und her. Dies lässt uns mehr über Ihre Vergangenheit erfahren und warum Jessica in manchen Situationen anders handelt, als man es vielleicht erwarten würde. Der Thriller ist aus der Erzählperspektive geschrieben, sodass der Leser die ganze Zeit das Gefühl hat, bei der Ermittlung im Team mit dabei zu sein.

Jessica Niemi ist jung und noch nicht allzu lange bei der Polizei. Sie hat Ihre gesamte Familie bei einem Autounfall verloren und leidet selbst noch heute unter den Folgen des Unfalls. Sie hat eine andere Herangehensweise als die anderen Ermittler, die stellenweise ein wenig unkonventionell, aber sinnvoll erscheint. Sie war mir von Anfang an sympathisch und je mehr man über Sie erfährt, umso mehr erfährt man von Ihrem Geheimnis und warum Sie davon besessen ist, dies für sich zu behalten und somit alle bis auf Ihren Chef Erne anlügt.

Zwei weiter Sympathieträger waren definitiv Jessicas Chef Erne und Ihr Partner Yusuf, die Sie beide in allem unterstützen, auf Sie aufpassen und Ihr Rückhalt geben.

Auch der Rest des Teams war sympathisch und vor allem waren alle Figuren sehr gut ausgearbeitet.

Zuerst einmal WOW, was für ein Thriller. Er war wahnsinnig packend und ich konnte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen, bzw. wollte ich das Hörbuch gar nicht mehr stoppen. Der Thriller ist definitiv nichts für Zartbesaitete. Es passiert ständig etwas und die Spannung bleibt dadurch bis zum Ende zum Zerreißen gespannt. Anfangs war ich ein wenig über die Zeitsprünge, die zwischendurch vorkamen verwundert, da Sie plötzlich und ohne Zusammenhang zur Geschichte daherkamen, aber spätestens nach dem dritten wusste ich, in welche Richtung diese führen werden. Immer wenn man das Gefühl bekam, die Ermittler haben einen Durchbruch erzielt und sind dem Täter auf der Spur, kam wieder etwas, was einen zweifeln ließ, ob es wirklich eine heiße Spur ist. Das Ende war einfach nur… Nein, ich rede jetzt nicht weiter, sonst Spoiler ich noch. Aber ich habe definitiv nicht mit der Entwicklung gerechnet. Ebenso bleiben einige Fragen offen, die einen neugierig auf den nächsten Teil machen. Das Buch und das Hörbuch bekommen eine ganz klare Empfehlung. Lest diesen Thriller. Er ist wahnsinnig gut.

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Der Spiegelmann von Lars Kepler

Titel: Der Spiegelmann

Autor: Lars Kepler
Seiten: 624
Genre: Thriller
Verlag: Bastei Lübbe
Format: gebundene Ausgabe
Preis: 22,00 €

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Mochte ich sehr

Die Abgründe der menschlichen Psyche sind unerreichbar.

Eine junge Frau, ermordet auf einem Spielplatz mitten in Stockholm. Sie ist die Schülerin, die vor Jahren auf dem Heimweg verschwand. Doch es gibt einen Zeugen. Kann dieser Ihnen helfen, den Täter zu ermitteln? Joona Linna der unter drängen den Fall übernommen hat, vermutet, dass es noch mehr Opfer geben könnte. Doch kann er schnell genug den Täter fassen, bevor es weitere gibt? Er bittet den Hypnotiseur Erik Maria Bark zur Hilfe, der ihm helfen soll, den Zeugen an die Tatnacht zu erinnern. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt.

Das Buch spielt in und rund um Stockholm. Zu Beginn springt der Thriller ein wenig zwischen den Handlungen. Dies bildet jedoch die Grundlage, um im späteren Verlauf bei den Entwicklungen mithalten zu können. Der Schreibstil des Autorenduo hinter dem Pseudonym Lars Kepler ist flüssig, fesselnd, packend und spannend. Der Thriller ist aus der Erzählperspektive geschrieben, sodass der Leser die ganze Zeit das Gefühl hat, bei der Ermittlung mit zu laufen. Es ist der mittlerweile achte Band der Reihe. Er lässt sich unabhängig von den anderen lesen. Es gibt jedoch stellen, an denen man merkt, dass einem etwas fehlt. Dies ist allerdings nichts, was enorm wichtig für den zu bearbeitenden Fall ist.

Der Hauptcharakter Joona Linna ist sehr eigenwillig und lässt sich nicht in seine Methoden reinreden. Auch wenn er gerne aneckt, seine Ermittlungsmethoden nicht unbedingt konventionell sind und seine Vorgesetzte nicht sonderlich begeistert ist, so ist er doch ein guter Ermittler, der versucht, alle Facetten des Falls mit einzubeziehen.

Zwei weitere Hauptcharaktere sind Pamela und Martin. Beide sind von Schicksalsschlägen gebeutelt. Martin mehr als Pamela. Martin hat durch den Verlust seiner Familie und auch den seiner Ziehtochter Alice viel erleiden müssen und eine psychische Störung entwickelt. Er ist besagter Zeuge des Mordes und man versucht durch die verschiedensten Methoden Zugang zu ihm und seiner Erinnerung zu erhalten. Da er es durch den entstandenen Schock zu verdrängen scheint.

Alle weiteren Charaktere sind gut ausgearbeitet und tragen die Geschichte und die Spannung im Buch mit.

Es ist ein Thriller, der an der ein oder anderen Stelle definitiv nichts für Zartbesaitete ist, denn einige Situationen sind sehr ausführlich beschrieben. Es ist ein wirklich guter Thriller, den ich sehr empfehlen kann. Ich habe jetzt einige Rezensionen zu dem Buch gelesen, an denen vom schwächsten Teil der Reihe die Rede ist oder aber auch davon, dass es zu brutal und unrealistisch wäre. Ich kann hier keinen Vergleich ziehen, da ich die vorherigen Teile nicht kenne. Beim Thema Brutalität kann ich lediglich sagen, dass es kein Thriller für Zartbesaitete ist, wie schon erwähnt, aber auch definitiv keiner, der übermäßig brutal wäre, da kenne ich härtere. Die Realität mag an manchen Stellen vielleicht ein wenig gedehnt sein, allerdings halte ich vieles, was in diesem Buch verarbeitet wurde, auch wenn es natürlich Fiktion ist, nicht für unmöglich. Die Spannung bleibt trotz Szenenwechseln oder auch Zeitsprüngen durchweg erhalten. Sehr, sehr lange hatte ich nicht einmal ansatzweise eine Ahnung, in welche Richtung sich die Ermittlungen bzw. die Geschichte entwickeln würde und von dem Ende bin ich definitiv nicht ausgegangen. Das Ende hat mir persönlich nicht wirklich zugesagt, da es doch etwas zu schnell war und zu sehr auf Happy End hinauslief. Ich habe das Buch teils gelesen und teils als Hörbuch gehört. Auch das Hörbuch ist in jedem Fall sehr zu empfehlen und erhält ebenfalls durchgängig die Spannung aufrecht.

Vielen Dank an die Bloggerjury und somit an den Bastei Lübbe Verlag für das zur Verfügung Stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Flying High von Bianca Iosivoni

Titel: Flying High

Autorin: Bianca Iosivoni
Seiten: 384
Genre: Liebesroman, Zeitgenössische Romantik, New-Adult-Literatur
Verlag: LYX
Format: Taschenbuch
Preis: 12,90 €

Unbezahlte Werbung, da selbst gekauft.

Mochte ich sehr

Habt Ihr schon einmal getrauert? So sehr, dass es euch vor Schmerzen fast umgebracht hat?

Ich wünsche diesen Schmerz niemandem. Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, welchen Schmerz man in einem Fall wie Hailees erleidet.

Wenn Ihr Teil 1 Falling Fast noch nicht kennt, dann enthält diese Rezension Spoiler.

Hailee hatte einen Plan, ein Geheimnis. Doch jetzt ist es raus. Sie konnte nicht. Sie konnte sich nicht umbringen. Zurück in Fairwood, kümmern sich Chase, Lexy und Charlotte um Sie und versuchen alles, damit es Ihr besser geht. Als Ihre Eltern in Fairwood ankommen, entschließt sich Hailee mit Ihnen zurück nach Hause zu fahren. Damit verabschiedet Sie sich nun zum dritten Mal von Chase. Doch auch Chase muss zurück zur Uni. Können die beiden damit umgehen? Kann die Liebe der beiden doch bestehen bleiben?

Nach Falling Fast, wollte ich natürlich wissen, wie es mit Chase und Hailee weitergeht. Wie auch schon im ersten Teil fand ich den Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Ebenfalls war er dem Thema gegenüber angemessen. Da ich schon in der Geschichte drin war, konnte ich nahtlos in den zweiten Teil übergehen und habe mich direkt zurechtgefunden. Dieser Teil wird ebenfalls aus der Sicht von Hailee und Chase abwechselnd erzählt, was dieses Mal noch interessanter ist, weil man in diesem Buch zwei Handlungsstränge hat, die sich trotzdem miteinander verbinden, dadurch das Chase und Hailee Kontakt halten.

Auf die Charaktere gehe ich dieses Mal nicht mehr so intensiv ein, da die beiden Charaktere geblieben sind. Einzig und allein Hailees Eltern nehmen eine größere Rolle ein, dafür treten Lexy, Charlotte und so weiter etwas in den Hintergrund. Aber auch in diesem Buch waren die Charaktere Ihrem Anteil nach gut ausgearbeitet und stimmig. Es sei aber vorweggesagt, auch wenn dieses Buch für mich ein Highlight war, so hatte ich dieses Mal ein paar Probleme damit, mich in Hailee und Chase hinein zu versetzen. Beide Charaktere sind mir zwar weiter ans Herz gewachsen, aber auch an einigen Stellen fremd geworden. Ich weiß, dass macht nicht wirklich Sinn für mich, aber schon, ich weiß leider nicht, wie ich es euch besser erklären soll.

Auch dieses Buch besitzt eine Triggerwarnung. Ich bitte euch diese besonders in diesem Fall sehr ernst zu nehmen. Dieses Buch hat fast durchgängig eine eher düstere Grundstimmung. Diese ist berechtigt und aufgrund der Themen, die hier behandelt werden, vollkommen angebracht. Haille versucht mit der Trauer um Ihre Schwester klar zu kommen und leidet an einer Depression. Bei Chase ist es eher, dass er immer noch mit dem Verhalten seines Bruders und dem Druck seiner Familie klarkommen muss und versucht für sich herauszufinden, wie es weitergehen soll. Das Buch greift wichtige Themen auf, die im ersten Buch zwar schon angerissen worden sind, hier aber noch einmal vertieft wurden, wenn auch leider nicht so tief, wie ich es mir gerne an manchen Stellen gewünscht hätte. Wenn man manchmal das Gefühl hat, dass sich Längen ergeben, so kann ich sagen, dass diese nicht weiter schlimm sind. Ich konnte mich in jedem Fall das ein ums andere Mal gut in die Protagonisten hineinversetzen und hatte einen dicken Kloß im Hals. Zum Ende hinging es mir leider ein wenig schnell, dass Hailee sich entschied, zurück nach Fairwood zurückzugehen und wie es dann für die beiden weitergeht. Auch dieses Buch habe ich mehr als Hörbuch gehört, als es zu lesen. Da es wieder die gleichen Sprecher sind, wie auch schon bei Falling Fast, kann ich euch hier ebenfalls Buch und Hörbuch empfehlen. Alles in allem ist es ein tolles Buch und ein guter Abschluss der Dilogie.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Rosa Baiserküsse

Unbezahlte Werbung, da geschenkt bekommen.

Hej Hej meine Lieben,

heute gibt es tatsächlich das erste Rezept für euch. Jeder der mich ein wenig kennt, weiß mittlerweile, dass ich ein Herz für alles skandinavische habe und vor allem für Gebäck in jedweder Form. Deshalb habe ich mich besonders gefreut, als ich kurz vor Weihnachten von meiner Freundin ein skandinavisches Backbuch bekommen habe.

Über sechs Jahre in einem Konzern zu arbeiten, dessen Mutter in Norwegen sitzt und der Großteil der Töchter sich in anderen skandinavischen Ländern befindet, prägt eben doch. 😉

Bin ich sonst eher für Pepperkaker, Kvæfjordkake, Boller oder ähnliches, gibt es heute anlässlich meines Geburtstags während des großen C und somit ohne Feier nur eine Kleinigkeit. Die ist aber besonders süß.

Diese Leckerei heißt eigentlich kys, was auf dänisch „Kuss“ bedeutet. Somit ist nun auch klar, woher diese leckerei kommt. Sie sind außen knusprig, innen weich aber vor allem süßer als süß. Mehr als zwei kann ich davon nicht essen. Ich mag zwar gerne mal was süßes, aber so süß muss es dann doch nicht sein.

Die Herstellung ist wenn man den dreh mit dem Baiser raus hat sehr einfach. Mir ist er leider diesmal nicht ganz so gut gelungen, aber es hat gereicht, wie man auf dem Foto gut erkennen kann.

Für 35-40 Stück benötigt Ihr:

4 Eiweiß
250g zucker
1EL Weißweinessig
1TL pinke Lebensmittelfarbe oder, ersatzweise 1EL Rote-Bete-Saft

Den Backofen heizt Ihr auf 110°C vor und legt zwei Bleche mit Backpapier aus.

Die Eiweiße steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen, dann Weißweinessig und Lebensmittelfarbe oder Rote-Bete-Saft zugeben.

Mithilfe von zwei Esslöffeln große Häufchen der pinkfarbenen Baisermasse mit einigen Zenimetern Abstand auf die Backbleche verteilen. Im heißen Ofen 45-50 inuten backen, dann herausnehmen und auf dem Backpapier vollständig abkühlen lassen.

Fertig sind die Baiserküsse. Jetzt heißt es einfach genießen und sich darüber freuen, wie toll sie aussehen. Ich lasse mir jetzt einen schmecken.

Habt’s fein meine Lieben.

Das Cover sowie das Rezept unterliegen dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie weitere Texte sind von mir.

Falling Fast von Bianca Iosivoni

Titel: Falling Fast

Autorin: Bianca Iosivoni
Seiten: 413
Genre: Liebesroman, Zeitgenössische Romantik, New-Adult-Literatur
Verlag: LYX
Format: Taschenbuch
Preis: 12,90 €

Unbezahlte Werbung, da selbst gekauft.

Highlight

Hailee ist alles nur nicht mutig, nicht offen anderen Menschen gegenüber und doch will Sie genau das in diesem Sommer sein. Sie will leben und alles erleben, was Sie sich nie getraut hätte zu machen. Sie hat einen Plan. Dafür startet Sie in den Semesterferien einen Roadtrip durch die USA. Als sie in Fairwood landet, am Geburtstag Ihres toten besten Freundes Jesper, läuft sie Chase Whittaker in die Arme und aus einem Flirt wird etwas, was beiden eine neue Richtung in Ihrem Leben weisen könnte. Doch ist Hailee von Ihrem Plan, den Sie sich zu Beginn des Sommers gemacht hat, noch abzubringen?

Es war mein erstes Buch der Autorin und ich fand den Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Ich kam schnell in die Geschichte rein und habe mich direkt in Fairwood wohlgefühlt. Durch die Art und Weise, wie die Autorin abwechseln aus der Sicht von Hailee und Chase geschrieben hat, hatte man ein genaues Bild der Charaktere im Buch vor Augen sowie von der gesamten Umgebung von Fairwood.

Hailee, die eher introvertiert ist und sich normalerweise hinter Ihren Büchern in Ihrem Zimmer versteckt, hat sich und Ihrer Zwillingsschwester geschworen, einen Sommer lang mutig zu sein. Sie unternimmt also auf Ihrem Roadtrip allerlei Dinge, um sich zu beweisen, wie mutig Sie tatsächlich ist. Doch hinter dieser Fassade, die Sie versucht aufrecht zu erhalten, steckt eine traurige Geschichte, die sich nur erahnen lässt. Doch als Sie auf Chase und seine Freunde trifft, kann Sie endlich einmal richtig los- und sich damit fallen lassen.

Sie war mir ziemlich sympathisch, wenn auch ab und an ein wenig zu naiv und zu zurückhaltend in Ihrem handeln.

Chase, der nur über den Sommer in Fairwood ist, hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen. In erster Linie muss er gerade alle darüber anlügen, warum sein großer Bruder Josh nicht nach Hause gekommen ist. Als er Hailee trifft, fällt Sie ihm zwar direkt auf, aber erst auf den zweiten Blick wird Sie für ihn so richtig interessant. Er setzt alles daran, um Zeit mit Ihr zu verbringen. Chase ist ein toller Charakter, den ich schlichtweg in mein Herz geschlossen habe. Er würde alles für seine Freunde und Familie tun und macht sich wegen Fehlern, die er in der Vergangenheit begangen hat, schwere Vorwürfe. Doch Hailee zeigt ihm, dass er an sich selbst glauben soll und nicht alles an ihm liegt.

Die anderen Charaktere sind sehr gut und passend ausgearbeitet. Man kommt sofort in die Gruppendynamik hinein und versteht, warum es ein Freundeskreis ist, der allerdings nicht immer so eng zusammen ist. Ich habe mich während der Geschichte bei Ihnen mehr als Wohl gefühlt.

Dieses Buch besitzt eine Triggerwarnung. Ich bitte euch diese auch wenn Sie erst zum Ende hin richtig zum Tragen kommt, ernst zu nehmen. Ich habe etwas gebraucht, bis ich mich an dieses Buch herangewagt habe. Es lag lange auf meinem SuB und ich brauchte ein wenig Überwindung. Zum einen durch die Triggerwarnung, zum anderen aber auch dadurch, dass dieses Buch erst sehr gehyped wurde und im Nachhinein viel Kritik geerntet hat. Ehrlicherweise bin ich froh, dass ich mir gerne selbst eine Meinung bilde. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Anfangs war ich darüber, warum es eine Triggerwarnung gibt, erstaunt und ein wenig ahnungslos. Doch irgendwann schimmerte auch mir in welche Richtung es gehen würde. Die Liebesgeschichte zwischen Hailee und Chase sowie die ganze Interaktion zwischen den beiden fand ich einfach nur toll. Mir hat dieses Buch auch trotz der ein oder zwei längen, die es beinhaltet, sehr gut gefallen. Ich habe aufgrund der Triggerwarnung an einigen Stellen mit etwas mehr Tiefe gerechnet, diese kam jedoch nicht. Dies fand ich persönlich jetzt nicht allzu dramatisch und tut der Geschichte an sich keinen Abbruch. Ich habe es größtenteils als Hörbuch gehört und kann damit für Buch sowie für das Hörbuch eine klare Empfehlung aussprechen. Im Hörbuch wird der weibliche Part von einer Sprecherin übernommen und der männliche von einem Sprecher, was es einem noch einfacher gemacht hat, in die Geschichte einzutauchen.

Alles in allem ist es für mich ein Highlight gewesen, welches ich nur empfehlen kann.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Let it snow – Eine Winter-Lovestory in New York von Julia K. Stein

Titel: Let it snow – Eine Winter-Lovestory in New York

Autorin: Julia K. Stein
Seiten: 320
Genre: Fiction, Liebesroman
Verlag Ravensburger
Format: Taschenbuch
Preis: 5,67 € (derzeit gebraucht über MediMops)

Unbezahlte Werbung, da selbst gekauft.

Lektüre für Zwischendurch

Leider ist es das einzige winterliche bzw. weihnachtliche Buch, welches ich gelesen habe. Dafür aber ein sehr schönes. Beendet habe ich es schon im Dezember, aber ich bin euch noch die Rezension schuldig.

Eigentlich möchte Hannah doch nur nach Hause, nach Bonn, zu Ihrer Familie und Weihnachten feiern. Na ja, und jetzt, jetzt sitzt Sie einen Tag vor Heiligabend wegen eines Schneesturms in New York fest und zu allem Überfluss sind die Hotels alle ausgebucht. Dann läuft Ihr auch noch Kyle über den Weg. Der Aufreißer-Schönling von Ihrem College. Was jetzt? Eigentlich will Sie seine Einladung bei ihm unterzukommen, nicht annehmen. Sie kennt seinen Ruf und will sich nicht länger als nötig mit ihm abgeben, nur leider bleibt Ihr nichts anderes übrig.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm und locker. Ich kam schnell in die Geschichte rein und habe mich auch direkt wohlgefühlt. Die Autorin hat es geschafft, mit Ihrem Schreibstil und Ihren Beschreibungen eine richtig harmonische, angenehme und weihnachtliche Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Ich wollte so oft gerne selbst im eingeschneiten New York sein und den Schnee und die Stille auf den sonst so belebten Straßen erleben. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Hannah und Kyle erzählt, was dabei hilft, beide besser kennenzulernen.

Hannah ist emanzipiert, ein Buch-Nerd und bleibt lieber für sich oder ist zumindest nur mit Ihren engsten Freunden beisammen. Sie ist ein Familienmensch, der sehr darunter leidet, Weihnachten nicht zu Hause verbringen zu können. Ab und an kommt Sie ein wenig kindlich naiv rüber, obwohl Sie zu vielen Dingen eine klare Meinung hat und diese auch vertritt.

Kyle ist, ja was ist Kyle eigentlich? In jedem Fall nicht das, was man am Anfang denkt, was er ist. Er ist zwar gut aussehend, ein Sportler, beliebt, reich, hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und ab und an kommt der Macho an die Oberfläche. Doch er hat auch Tiefgang, ist intelligent und richtig süß, wenn wer will.

Beide waren mir schnell sympathisch. Weitere Charaktere, die nennenswert wären, gibt es in diesem Buch nicht. Es geht ausschließlich um die zwei im eingeschneiten New York.

Die Stimmung, die in diesem Buch erzeugt wird, ist sehr gemütlich. Es lädt dazu ein, sich mit einer dicken Decke, einer Tasse Tee und einem Stück Schwarzwälder Kirschtorte auf die Couch zu kuscheln. Wie komme ich jetzt auf die Torte? Na ja, vielleicht weil Sie auch irgendwann im Buch auftaucht. Ihr müsst wissen, dass diese Geschichte an einigen Stellen ganz schön mit Vorurteilen gespickt ist, die einige Amis über uns Deutsche haben. Aber keine Sorge, es wird immer im passenden Moment und auch sehr witzig vermittelt. Das ein oder andere Mal musste ich durch diese Stellen ziemlich schmunzeln. Es ist eine schöne und leichte Geschichte darüber, dass man nicht vorschnell über eine Person aufgrund von Gerüchten, dem Aussehen oder dessen Umgang urteilen sollte. Ab und an werden durch die Meinungen, die Hannah vertritt, auch andere ernstere Themen am Rande erwähnt. Viel Tiefgang besitzt dieses Buch jedoch nicht. Es bietet sich wirklich an, dieses Buch in der Vorweihnachtszeit zu lesen und damit schöne, gemütliche Lesestunden zu verbringen.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.