Lilienopfer – Dein Tod gehört mir von Leo Born

Titel: Lilienopfer – Dein Tod gehört mir

Autor: Leo Born
Seiten: 392
Genre: Thriller
Verlag: beTHRILLED
Format: eBook
Preis: 6,99€

Werbung / Rezensionsexemplar

Mochte ich sehr

Frankfurt, der Kommissar Jack Diehl wird zu einem grauenvollen Tatort gerufen. Der Tatort gibt Rätsel auf, während die Ermittler noch nach einer plausiblen Spur suchen taucht schon die nächste Leiche auf. So langsam erkennen die Ermittler Parallelen zu einem Fall, der schon einige Jahre zurückliegt, doch jeder erneute Hinweis führt in keiner Weise zu einem Erfolg. Als Viola, die Profilerin, auf weitere Ungereimtheiten aufmerksam macht, werden diese nicht ernst genommen und als Blödsinn abgetan, da der Serientäter vom zurückliegenden Fall schon lange hinter Gittern sitzt.  Als Viola Hendrick, darauf hin jedoch selbst in das Visier des Killers gerät, werden die Ermittler auf einmal auf die Spur des Täters gelenkt.

Meine Meinung

Cover, Gestaltung und Schreibstil

Das Cover passt mit seiner etwas bedrückenden Atmosphäre zu einem Thriller. Es spiegelt die Stimmung des Buches wider.

Auch im Auftakt der neuen Thriller Reihe, ist der Schreibstil des Autors wie gewohnt flüssig, spannend, fesselnd und detailliert. Die Kapitel haben wie auch schon in seinen vorherigen Thrillern eine angenehme Länge. Das Buch ist nicht wie bei den Mara Billinsky Thrillern in Teile unterteilt, sondern in Strophen, die alle etwas mit den Morden und dem Mörder zu tun haben. Diese sind dann wiederum in Kapitel eingeteilt. Diese springen zwischen den aktuellen Ereignissen sowie früheren Begebenheiten in und her. Auch dieser Thriller wird aus der Sicht des auktorialen Erzählers erzählt und lässt somit einen detaillierten Blick auf die Ermittlungen und den Fall zu.

Protagonisten

Jack Diehl, ein Ermittler, der selbst die menschlichen Abgründe kennt, der hart an der Grenze zu dem arbeitet, was noch erlaubt ist und auch wenn er ein Mensch ist, der im Team arbeitet, eher wie ein ‚Lone some rider‘ rüberkommt. Denn mit seinen Cowboystiefeln, den karierten Hemden und seiner Vorliebe zu Johnny Cash kommt er genau als dieser rüber. Er ist der Hauptcharakter, um den es in dieser Reihe geht. Doch da sind eben so noch Viola Hendricks, die Profilerin und ehemalige Freundin von Diehl, sein Freund und Chef Robert Kornfeld und die neue, junge und selbstbewusste Tatortsfotografin Berenice. Es ist eine Mischung aus den verschiedensten Charakteren, alle mit Ecken und Kanten und man will unbedingt mehr über jeden einzelnen erfahren.

Inhalt

Ja was kann man hierzu sagen ohne groß zu spoilern. Der Spannungsbogen baut sich im Buch immer weiter auf. Man hat eine gute Mischung aus Ermittlungen und privaten Hintergründen, was dazu führt, dass man immer mehr erfahren will. Man möchte nicht nur wissen, wie sich die Ermittlungen entwickeln, sondern ebenfalls, welche Entwicklung die Charaktere durchmachen und wie sich deren Beziehung zueinander entwickelt. Mir hat die Idee der Story und auch zum Protagonisten und seinem Team gut gefallen. Aber das Buch konnte mich noch nicht so abholen wie die Mara Billinsky-Reihe. Trotzdem bin ich schon gespannt auf den nächsten Teil und ob dieser vielleicht noch ein wenig rasanter und spannender wird, als Teil eins. Allerdings, sollte man beachten, dass man aufgrund der zum Teil sehr detailreichen Beschreibungen einiges abkönnen muss. Also eher ein Thriller für hart gesottene.

Fazit

Man braucht immer ein gutes Team und muss alle Perspektiven mit einbeziehen, ansonsten kann es passieren, dass man bei den Ermittlungen in die falsche Richtung läuft.

Auch wenn der Thriller mich bisher nicht so umgehauen hat, wie die bisherigen von Leo Born, so bekommt er doch eine klare Leseempfehlung.

Vielen Dank an beTHRILLED und die Bloggerjury für das zur Verfpgung stellen des Rezensiondexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Jetzt halt doch mal die Klappe, Mann!: Warum wir auf Mansplaining keinen Bock mehr haben von Fee Brembeck

Titel: Jetzt halt doch mal die Klappe, Mann!: Warum wir auf Mansplaining keinen Bock mehr haben

Autorin: Fee Brembeck
Seiten: 256
Genre: Sachbuch
Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Preis: 14,00€

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Highlight

Wer kennt es nicht, der Mann, der einem als weiblich gelesene Person alles erklären möchte? Sei es der Job, sei es den Körper, die Emotion oder vielleicht auch meine Handlungen. Oft passiert dies ohne jegliche Kompetenz oder mit reichlich viel Arroganz dabei. Hier geht es nicht um den klassischen „alten weißen Mann“ oder den „wütenden weißen Mann“, wie man ihn in Amerika nennt, sondern ganz klassisch um das Phänomen, dass Männer häufig aufgrund ihrer Erziehung und dem, was in der Gesellschaft gelebt wird immer noch überzeugt sind, weiblich gelesenen Personen die Welt erklären zu müssen, auch wenn diese es vielleicht besser wissen und Qualifizierter sind.

Vom Schreibstil ist es sehr wissenschaftlich, mit vielen Fußnoten und Anmerkungen. Auch auf das entsprechende Gendern wurde hier geachtet. Trotz des sehr wissenschaftlichen Schreibstils enthält alles eine gewisse Prise Humor aber auch Sarkasmus. Allerdings kann man das Buch nicht unbedingt in einem Rutsch lesen und man sollte definitiv nicht zu müde sein, egal ob geistig oder körperlich.

In diesem Buch widmet sich die Poetry Slammerin, Autorin und Feministin dem Thema Mansplaining. Sie tut dies sehr fundiert mit Humor, anhand von vielen Beispielen, immer mit entsprechenden Quellen unterlegt und vor allem aber sehr differenziert. Aufgeteilt ist das Buch insgesamt in neun Kapitel, die jeweils einen eigenen Bereich behandeln. In diesen Bereichen deckt sie auf, was einem vielleicht bisher gar nicht so bewusst gewesen oder bisher nicht aufgefallen ist, weil es uns schlichtweg als normal erscheint, da wir es gesellschaftlich nicht anders kennen. Zum Thema Mansplaining kommen aber noch die Themen Care Arbeit, toxische Männlichkeit, Schuldzuweisung bei Opfern sexueller Gewalt, Geschlechterstereotypen und die Privilegien, die ein Mann in unserer patriarchal geprägten Gesellschaft hat. Diesen zusätzlichen Themen wird in den entsprechenden Bereichen ebenfalls genügend Platz und Ernsthaftigkeit beigemessen. Sie werden nicht extra aufgegriffen, sondern kommen aus der Thematik des jeweiligen Bereichs heraus ganz automatisch auf. Wichtig ist hier noch zu erwähnen, dass sie in keiner Weise nur von cis Frauen spricht uns somit einen intersektionalen Feminismus nutzen würde, um an dieses Thema heranzugehen, sondern von Beginn an betont, dass es sich um FINTA handelt, sprich um alle weiblich gelesenen Personen.

Fazit

Das Buch ist absolut gelungen, strukturiert und interessant. Es ist in jedem Fall sehr empfehlenswert, nicht, nur wenn man sich mit Feminismus auseinandersetzt. Ich kann dieses Buch wirklich nur sehr empfehlen.

Vielen Dank an den GOLDMANN Verlag und das Bloggerportal, für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Demonic Kiss – Gefangen im Schatten der Erinnerung von Annie Waye

Titel: Demonic Kiss – Gefangen im Schatten der Erinnerung

Autorin: Annie Waye
Seiten: 397
Genre: dystopische Romantasy
Verlag: Impress
Format: eBook
Preis: 3,99€

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Mochte ich sehr

Nach ihrem Kampf gegen die Dämonen in Los Angeles, wacht Angel an einem ihr erst einmal unbekannten Ort auf. Sie befindet sich in einem kleinen Zimmer und anstelle von Creed, sind zwei ihr fremde Personen mit im Raum. Mary und Tucker, ebenfalls abtrünnige Dämonen, die sich um Angel gekümmert und ihr wieder zu Kräften verholfen haben. Doch Creed ist verschwunden. Angel spürt eine innere Zerrissenheit zwischen Angel und Ifera. Um dieser Herr zu werden, macht sie sich zuallererst auf die Suche nach Creed. Nachdem sie ihn aufgespürt hat, versuchen die beiden sich in ihrem neuen Leben bei Tucker und Mary einzurichten. Das will den beiden jedoch nicht ganz gelingen, denn immer wieder taucht Angel in Erinnerungsfetzen und versucht diese zusammenzusetzen. Auch die Aktivitäten der Dämonen neben wieder zu und ein ruhiges Leben scheint den beiden nicht vergönnt, zu sein.

Was habe ich Band zwei entgegengefiebert, nach dem Cliffhanger in Teil eins hätte ich am liebsten sofort weitergelesen. Wie schon aus den vorangegangenen Büchern gewohnt, ist der Schreibstil von Annie bildlich, flüssig, angenehm und fesselnd. Er lässt mich einfach jedes Mal aufs Neue in eine andere Welt abtauchen und die Zeit und den Alltag vergessen.  Auch Band zwei wird wieder ausschließlich aus Angels Sicht erzählt. Das lässt einen geradezu ihre Zerrissenheit fühlen.    

Nachdem Angel nach dem Kampf erwacht, wird sie zuerst von einer Flut an Erinnerungen überschwemmt. Als ihr so richtig bewusst wird, wer sie ist oder sein soll, beginnt für sie ein innerer Kampf. Der Kampf zwischen der Person, die sie fast 20 Jahre lang war und der Dämonin die sie schon eine ganze Zeit länger ist. Die Unsicherheit aus Teil eins hat sich sehr gelegt und tritt nur noch in den Momenten auf, in denen sie ihre dämonischen Kräfte nutzen soll.

Creed ist gewohnt selbstsicher und immer noch etwas überbehütend Angel gegenüber. Aber er versucht sie zu unterstützen, wo er nur kann und ihr zu helfen.  

Auch Henry ist wieder mit von der Partie. Er macht den beiden das Leben nicht leicht, denn eigentlich will er sie töten.

Dann gibt es da noch Tucker und Mary. Die beiden sind Geschwister und so wie Creed auch abtrünnige. Die beiden möchten ein unabhängiges und ruhiges Leben führen. Mary wünscht sich nichts sehnlicher als wieder ein frommes Leben wie vor ihrem Tod zu führen.

Auch die weiteren Charaktere waren ihrem Anteil nach entsprechend gut ausgearbeitet.

Der zweite Teil hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen. Ich konnte die Zerrissenheit, die Angel begleitet hat geradezu spüren. Auch die Liebe zwischen Creed und Angel war geradezu spürbar. Vor allem aber die tiefe Verbundenheit, die, die beiden miteinander teilen. Die Sprünge zwischen den Erinnerungen und der Realität waren hier öfter als in Band eins, was aber wichtig und richtig ist, um Angels inneren Kampf nachzuvollziehen und auch um das ein oder andere zu verstehen. Leider habe ich dieses Mal stellenweise etwas gebraucht, um den Wechsel zu verstehen und war zwischenzeitlich etwas irritiert. Das kann aber auch daran liegen, dass die Schriftveränderung im E-Book nicht so gut rüberkam. Zudem haben diese Sprünge gerade zu Beginn dazu geführt, dass die Handlung etwas dahinplätscherte. Dafür kam dann nach knapp der Hälfte alles auf einmal und die Ereignisse überschlugen sich. Auch hier waren viele Wendungen enthalten, die ich so nicht habe kommen sehen und das Buch steuerte auf ein fulminantes Ende zu. Das Ende war gut umgesetzt, aber es gab so die ein oder andere Situation, da waren mir die Hintergründe und Informationen teilweise zu wenig und ich hätte mir mehr gewünscht.  

Fazit:

Manchmal befindet sich nicht nur die Dunkelheit in deinem Inneren, sondern auch ein Licht, welches zum Strahlen gebracht werden muss.

Auch Teil zwei bekommt eine klare Leseempfehlung von mir. Es war ein toller Abschluss der Reihe, auch wenn der Teil allgemein meiner Meinung nach etwas schwächer als Band eins war.

Vielen Dank an die Autorin und Impress für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

The Sky in your Eyes von Kira Mohn

Titel: The Sky in your Eyes

Autorin: Kira Mohn
Seiten: 336
Genre: New Adult
Verlag: KYSS – Rowohlt Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Preis: 12,99€

Unbezahlte Werbung, da selbst gekauft.

Herzensbuch

Elín ist nach dem aus ihrer Beziehung wieder zu ihren Eltern gezogen. Die Trennung war aufgrund dessen, was ihr Ex-Freund ihr an den Kopf geschmissen hat sehr unschön und hat Elín noch mehr gebrochen als sie es ohnehin schon war. Die Selbstzweifel, die sie hat wachsen von Tag zu Tag und auch als Elín beim Kochkurs Jón kennenlernt, der sich aufrichtig für sie zu interessieren scheint, schwinden diese nicht. Gerade Jóns attraktives Aussehen und seine charmante Art machen es ihr noch schwerer daran zu glauben, dass sie um ihretwillen liebenswert ist.

Meine Meinung

Cover, Gestaltung und Schreibstil

Das Cover ist wunderschön und es ist das, was ich mir von Island vorstelle. Man kann sich in diesem Bild einfach nur verlieren. In den Sternen, in den Nordlichtern, in dem gesamten Bild. Auch über jedem Kapitel schweben die Nordlichter und spiegeln somit auch das Cover im Buch wider.

Ich habe letztes Jahr schon die Bücher ‚Wild like a River‘ und ‚Free like the Wind‘ von der Autorin gelesen. Die Autorin hat einen ganz wundervollen Schreibstil. Man fühlt sich sofort wohl und in eine andere Welt versetzt. Fernweh ist hier garantiert. Das Buch ist flüssig angenehm und dem Thema entsprechend geschrieben. Es hat einen gewissen Wohlfühlfaktor, genauso aber auch eine gewisse Schwere, um die Gefühle der Protagonistin zu verdeutlichen. Die Geschichte wird uns aus Elíns Sicht erzählt.

Protagonisten

Elín ist bodenständig, hilfsbereit, aber vor allem am liebsten allein. Am liebsten geht sie im Dunkeln am Strand spazieren, kocht oder telefoniert mit ihrer Freundin Sophia. Sie hat enorme Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl und ihrer Figur und ist aus diesem Grund sehr verunsichert. Jón hingegen ist charmant, gut aussehend, witzig und offen. Er integriert sich direkt in den Kochkurs und wird natürlich von allen Damen als einziger Mann direkt angeschmachtet. Er versucht alles, um Elín immer wieder aus der Reserve zu locken und ihr zu vermitteln, dass sie gut ist, so wie sie ist und vor allem liebenswert. Es gibt noch weitere Charaktere, die ihrem Anteil nach gut ausgearbeitet sind und dazu beitragen, die Geschichte zu einem runden Ganzen zu machen.

Inhalt

Ok, ich denke, das wird hier ein wenig länger, denn ich muss ein wenig ausholen. Aber ich möchte auch auf meinen heutigen Post bei Instagram verweisen, der sehr persönlich ist und im Kontext zu der Geschichte in diesem Buch steht. Zuerst einmal sollte ich erwähnen, dass ich sehr lange überlegt habe, ob ich das Buch lesen soll. Eigentlich war das von Beginn an klar, aber dann habe ich Meinungen gehört wie: ‚zu deprimierend‘

‚nicht echt, da die Autorin es nicht nachempfinden kann‘

 ,die Protagonistin jammert nur‘

‚zu wenig tiefe und falsche Tatsachen‘

Es gab, glaube ich sogar eine Rezension, die all diese Punkte aufgriff.

Ich bin aber ehrlich froh, dass ich das Buch doch gelesen habe. Aber nun einmal von vorn. Ich denke für den ein oder anderen wäre hier vielleicht eine Triggerwarnung angebracht, da Elín schon sehr mit sich selbst hadert. Ich finde, dieses Buch spiegelt genau das wider, was Menschen mit einer etwas fülligeren Figur oft durchmachen. Zumindest ist es bei mir so. Ich war entweder nur zu groß, zu pummelig, zwar dünn, aber zu kurvig oder wie man mir auch schon gesagt hat zu fett. Selbst den Großteil der Beleidigungen in diesem Buch kenne auch ich. Aber genug davon. Ich finde, es ist ausführlich beschrieben. Man kann sich in die Gefühlswelt von Elín hervorragend hineinversetzen. Egal, ob es ums Bodyshaming, die Selbstzweifel, die sexuelle Belästigung oder auch die verbale Gewalt in der Beziehung geht. Die Themen sind nicht alle bis ins Tiefste oder enorm tiefgründig mit eingeflochten. Das muss es aber auch nicht, denn wir haben hier eine Geschichte und kein Sachbuch. Würde jedes Thema hier tiefer behandelt werden, wäre die Geschichte wahrscheinlich zu schwer. Ich fand den Weg, den die Geschichte gegangen ist und insbesondere Elín sehr gut und nachvollziehbar. Es hat mich sehr berührt. Die Liebesgeschichte ist mir an manchen Stellen zu Beginn durch die Selbstzweifel ein wenig zu kurz gekommen, auch wenn sich das im Verlauf immer mehr gebessert hat. Aber gerade Jón war hier immer wieder auch mein Seelentröster und mein Licht im Dunkeln.

Fazit

„And if i asked you: What do you love? How long would it take to name yourself?

Mit diesen Worten hat Kira das Buch für mich signiert und schon hier war es um mich geschehen und die ersten Tränen flossen. Es ist genau das, was dieses Buch vermittelt. Es ist genau das, was wir tun sollten. In diesen Momenten uns als Erstes nennen. Dieses Buch mag vielleicht nicht perfekt sein. Aber es war perfekt für mich. Danke dafür. Ganz große Leseempfehlung für mich auf jeden Fall ein Herzensbuch.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Lesemonat März

Werbung da Rezensionsexemplare erkenntlich

Hej hej meine Lieben,

nachdem mich was auch immer eine Woche mit Höhen und Tiefen niedergestreckt hat, geht es mir den ersten Tag wieder verhältnismäßig gut.

Nun aber zu meinem Lesemonat März. 13 Bücher sind es geworden und sie hätten unterschiedlicher nicht sein können. Enttäuscht hat mich dabei keines.

Herzensbuch

– Die Mitternachtsbibliothek – Mat Haig
– Weil ich es Wert bin! – Biyon Kattilathu

Highlight

– Jetzt halt doch mal die Klappe Mann! – Fee Brembeck
– Four Houses of Oxford – Brich die Regeln – Anna Savas
– My Wish – Breite deine Flügel aus – Audrey Carlan
– How not to diet – Dr. Michael Greger
– Schwarz auf Weiß – Nikeata Thompson
– Vielleicht Nie – Carolin Wahl

Mochte ich sehr

– Lilien Opfer – Dein Tod gehört mir – Leo Born
– Vielleicht Jetzt – Carolin Wahl
– Die kurze Liste meiner Probleme – Mimi Steinfeld
– Whisper in a Bottle – Glühendes Leben – Any Cherubim
– Gemeinsam ist man besser dran – Sylvia Deloy

Habt’s fein eure Chrissi

Cold Case – Das gebrannte Kind von Tina Frennstedt

Titel: Cold Case – Das gebrannte Kind

Autorin: Tina Frennstedt
Seiten: 408
Genre: Kriminalroman
Verlag: LÜBBE
Format: Taschenbuch
Preis: 16,00€

unbezahlte Werbung / selbst gekauft

Mochte ich sehr

Mehrere Brände, vier Tote, immer das gleiche Vorgehen. Der Täter entfernt die Brandmelder und kennzeichnet die Häuser mit Ziffern, bevor er den Brand legt. Die Polizei ist ratlos, doch dann wendet sich das Blatt, als eine Frau überlebt und von Musik berichtet, die während des Brandes gespielt haben soll. Diese neue Information versetzt Tess Hjalmarsson in Alarmbereitschaft und bereitet ihr zusätzliches Kopfzerbrechen. Kann es sein, dass es eine Parallele zu einem ihrer ersten Fälle gibt, der nie gelöst wurde und ihr noch heute Kopfschmerzen bereitet?

Es ist der dritte Teil der Cold Case Reihe und für mich das zweite Buch, welches ich von der Autorin lese. Der Schreibstil der Autorin, ist wie gewohnt, flüssig, angenehm und fesselnd. Auch dieses Buch ist wieder aus der Erzählperspektive geschrieben, was einem das Gefühl vermittelt, de ganze Zeit bei den Ermittlungen hautnah dabei zu sein.

Tess und Ihr Team welches eine bunt zusammengewürfelte Mischung aus Charakteren ist, gefielen mir auch dieses Mal wieder sehr gut, wie auch schon bei Band zwei. Die Ausarbeitung der Charaktere ist wie gewohnt hervorragend.

Die Leben von Marie und Tess haben sich enorm weiterentwickelt, ist Tess nun wieder in einer festen Beziehung und hat sich gefangen, so ist Marie hauptsächlich wieder alleine, aber nicht mehr so sprunghaft wie noch in Teil zwei, bändelt jedoch mit dem bekannten Polizeipsychologen wieder an.

Auch dieses Buch spielt wie schon der zweite Teil im Süden Schwedens. Auch gibt es hier wieder Parallelen zu schon bekannten Fällen in Schweden, der Großteil ist aber Fiktion. Die Aufteilung der Kapitel ist wieder an den Tagesdaten orientiert und diese sind dann wiederum in verschiedene Abschnitte und perspektiven bzw. Zeiten unterteilt. Auch dies war mir schon aus Teil zwei bekannt. Da es hier um aktuelle Fälle geht, gleichzeitig aber auch Parallelen zu einem ihrer älteren Fälle gibt, macht es manchmal etwas verworren, aber umso interessanter. Es beleuchtet außerdem, dass Cold Case Einheiten nicht immer nur an alten, sondern auch immer wieder an neuen Fällen arbeitet. Gerade in diesem Buch steht Tess sehr in der Öffentlichkeit, was die Ermittlungen und ihre eigene Sicherheit nicht gerade vereinfachen. Durch die Vermischung der aktuellen Fälle und dem alten Falls, plätschert hier die Handlung nicht ganz so dahin, wie es im vorherigen Band noch gewesen ist. Das Buch war aber durchgehend so aufgebaut und strukturiert, das es einem nicht langweilig wurde und man weiter Rätseln wollte. Leider war für mich nur etwa ab etwas über der Hälfte klar in welche Richtung der Täter zu suchen ist. Das hat es dann leider etwas vorhersehbar gemacht.

Fazit:

Manche Wunden sitzen so tief, dass man sie über Jahre hinweg nicht überwinden kann und wenn diese dann wieder aufbrechen, kann es umso schmerzhafter sein,

Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung für Fans von Kriminalromanen. Da ich eher der Thriller-Fan bin, fehlt mir ein wenig die zusätzliche Spannung. Trotzdem lese ich die Bücher der Autorin sehr gerne, da man merkt, dass Sie vom Fach ist und dies auch immer wieder in ihre Bücher mit einfließen lässt.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Cold Case – Das gezeichnete Opfer von Tina Frennstedt

Titel: Cold Case – Das gezeichnete Opfer


Autorin: Tina Frennstedt
Seiten: 464
Genre: Thriller/Krimi
Verlag: Lübbe
Format: Taschenbuch
Preis: 12,00€

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Mochte ich sehr

Ein vierzehn Jahre alter Fall eines ermordeten Musikstudenten wird wieder aktuell, nachdem die Leiche einer bekannten Künstlerin gefunden wird. Es gibt nur eine einzige Sache, die die beiden Fälle miteinander verbindet und das ist weißer Lehm. Doch was ist der Zusammenhang und warum mordet der Mörder erst jetzt wieder. Das Cold Case Team rund um Tess Hjalmarsson ermittelt unter Druck. Nur 19 Tage haben Sie den alten Fall aufzuklären und die anderen Behörden bei der Ermittlung im neuen Fall zu unterstützen. Aber können Sie nach so langer Zeit noch einmal neue Erkenntnisse schöpfen?

Das Buch spielt im Süden Schwedens, der Heimat der Autorin. Es ist der zweite Band der Reihe um die Ermittlerin Tess Hjalmarsson. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, angenehm und fesselnd. Die Autorin, die selbst Kriminal-Reporterin für Cold Case Fälle in Schweden ist, greift in diesem Buch parallelen zu einem Fall auf, der so schon in Schweden vorgekommen ist. Anhand der Art, wie dieses Buch geschrieben wurde, merkt man, dass die Autorin sich mit der Materie auskennt. Die Kapitel orientieren sich an den Daten ab dem zweiten Mord in dem 19 Tageszeitraum. Die Kapitel sind dann noch einmal unterteilt in verschiedene Abschnitte, in denen es um die Geschehnisse um die Zeit des ersten Mordes geht, um die Situation der Ehefrau, des Mörders, um die Ermittlungen oder auch um das private Leben der Ermittler. Dies führt dazu, dass man immer einen guten Einblick hat, wo man sich gerade befindet und an welchem Ort. Der Krimi ist aus der Erzählperspektive geschrieben, sodass der Leser die ganze Zeit das Gefühl hat, mit dabei zu sein.

Tess Hjalmarsson und Ihr Team waren mir von Anfang an sympathisch. Tess ist sehr zielstrebig, hadert aber gerade ein wenig mit sich im Privaten. Die Trennung von Ihrer langjährigen Partnerin, der unerfüllte Kinderwunsch, den Sie sich nun langsam erfüllen muss und auch Ihre Alkoholsucht werden immer wieder beleuchtet, sodass man einiges über Ihr Privatleben erfährt. Ihre Kollegin und Freundin Marie kämpft mit der Scheidung von ihrem Mann und dem daraus resultierenden Arrangement mit den Kindern. Um all das zu verdrängen, trifft Sie sich gefühlt ständig mit jemand Neuem, den Sie auf Tinder kennenlernt. So strukturiert und geradlinig wie Tess ist, so chaotisch ist Marie.

Der Rest der Charaktere war dem Anteil nach gut ausgearbeitet, besonders die Ehefrau, die zwar merkt, dass etwas mit Ihrem Mann nicht stimmt, aber nicht weiß, was es ist.

Der Krimi ist interessant und beleuchtet gut die Arbeit eines Cold Case Teams, wie man Sie sich vorstellen würde. Ich würde jetzt nicht davon sprechen, dass es besonders spannend war. Stellenweise plätscherte die Handlung etwas dahin. Nun sind Cold Case Fälle ja aber auch nicht so nervenaufreibend, da sie schon eine ganze Zeit zurückliegen. Allerdings war das Buch so interessant und fesselnd geschrieben, dass ich es gar nicht aus der Hand legen mochte und über die fehlende Spannung hinweghalf. Ein weiterer Pluspunkt war, dass man als Leser die ganze Zeit mit ermitteln konnte, indem man versucht hat, die Puzzlestücke selbst zusammen zu setzen. Die Richtung, die das Buch zum Ende genommen hat, war nicht sonderlich überraschend, allerdings hätte ich nicht mit der Person als Täter gerechnet. Alles in allem war es ein guter Krimi, den man wirklich gut zwischendurch lesen kann. Wer gerne Krimis liest, sollte diesen in jedem Fall lesen. Er bekommt von mir eine Leseempfehlung.

Vielen Dank an die Bloggerjury und den Bastei Lübbe Verlag für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Die Schutzbefohlene des Seals von Leslie North präsentiert Katie Night

Titel: Die Schutzbefohlene des Seals

Autorin: Leslie North präsentiert Katie Night

Stunden: 7
Genre: Romance, Militär-Romance
Verlag: Relay Publishing
Format: Hörbuch
Preis: 9,95€

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Lektüre für zwischendurch

Als Jed plötzlich seine Patentochter Nala bei sich aufnehmen muss, weil deren Eltern verstorben sind, ist er überfordert. Als ehemaliger Navy SEAL kennt er sich ja mit so einigem aus, aber nicht mit Kindererziehung. Er beschließt ein Kindermädchen einzustellen, was Tess auf den Plan ruft. Ihr Leben ist in letzter Zeit sehr chaotisch geworden und sie erhofft sich dadurch eine gewisse Struktur und Ablenkung. Von Beginn an, finden sich beide zu anziehend, zu sexy und zu interessant. Sie versuchen alles um sich weitestgehend aus dem Weg zu gehen, was jedoch nur bedingt klappt. Als die beiden gerade eine gewisse Zuneigung zueinander entwickeln, geschehen komische Dinge, die Nala in Angst und nicht zuletzt auch Tess und Jed in Sorge versetzen.

Meine Meinung

Cover, Gestaltung und Schreibstil

Ich muss ehrlich sagen, dass mich hier mehr der Klappentext, als das Cover angesprochen hat. Denn normalerweise würde ich das Buch so glaube ich im Laden nicht einmal wirklich registrieren. Auch wenn das Cover sicher zum Roman passt, so ist es mir doch etwas zu viel.

Der Schreibstil der Autorinnen ist angenehm und flüssig. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass sie sich langsam entwickelt und damit interessant bleibt. Die Perspektive in diesem Buch, ist die des auktorialen Erzählers. Der Sprecher, der dieses Hörbuch vertont hat, war leider nicht mein Fall, was mir das hören etwas erschwert hat, gerade wenn er in die Passagen mit Text für Nala oder aber Tess gesprungen ist.

Protagonisten

Was kann man also zu den Protagonisten sagen. Jed entspricht dem Klischeebild eines ehemaligen Navy SEAL was man hier wohl aufgrund der ein oder anderen Serie oder auch des ein oder andern Buches hat. Er ist durchtrainiert, diszipliniert, intensiv, verschlossen und hat gute Manieren. (Ich spreche jetzt mal nicht von sexy, weil soll der Mann auf dem Cover Ihn verkörpern, wäre es mir definitiv zu viel, dass liegt also wohl im Auge des Betrachters) Tess hingegen ist von ihrer Art her eher ruhig. Sie hat noch an dem Tod ihres Freundes zu knabbern und daran, dass ihre Buchhandlung schließen musste. Sie ist eher unbewusst anziehend, intelligent und hat einen angenehmen Charakter. Mein absoluter Liebling war jedoch Nala. Das kleine, intelligente, süße Mädchen, welches ihre Nase nur all zu gern in ein Buch steckt und darin versinkt.

Inhalt

Die Geschichte ist recht kurzweiig, enthält einen gewissen Anteil an Erotik und etwas Spannung. Die Mischunga n sich, hat mir gut gefallen, allerdings muss ich sagen, dass es mich nicht ganz packen konnte. Die Szenen zwischen Tess und Jed waren mir teilweise zu platt, sodass weder der richtige Funken Gefühl, noch das gewisse kribbeln der Erotik auf mich übergesprungen ist. Ob das nun daran liegt, dass ich es nicht gelesen sondern gehört habe, oder tatsächlich am Sprecher, das vermag ich nicht zu sagen. Zu Beginn kann man noch nicht genau absehen in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt und man bekommt das Gefühl, dass es relativ schnell abgehandelt ist und dann nur noch vor sich hin plätschert. Doch dann passieren Dinge, die einem komisch vorkommen und so wirklich kann man diese noch nicht einordnen. Sobald man aber einmal in die richtige Richtung gestoßen wurde, wird es vorhersehbar. Lediglich die Auflösung am Ende überrascht ein wenig. Wie sollte es anders sein ist Jed am Ende natürlich der Held in strahlender Rüstung, um den es zwischenzeitlich nicht besonders gut gestellt war.

Fazit

Wie ihr merkt, konnte mich das Buch nicht wirklich vom Hocker reißen. Aber es ist in jedem Fall Nett für zwischendurch. Wie gesagt, ich würde mir das Hörbuch nicht erneut anhören, da der Sprecher absolut nichts für mich war. Es ist ein netter Liebesroman mit entsprechenden spannenden Krimiartigen Elementen, die das ganze nochmal interessant machen. Für Nette Lesestunden ist es ganz angenehm.

Danke an Lovelybooks für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Gemeinsam ist man besser dran von Sylvia Deloy

Titel: Gemeinsam ist man besser dran

Autorin: Sylvia Deloy
Seiten: 348
Genre: Liebesroman
Verlag: LÜBBE
Format: Taschenbuch
Preis: 11,00€

Werbung / Rezensionsexemplar

Mochte ich sehr

Der Schreibstil der Autorin ist locker, witzig, flüssig, fesselnd und angenehm. Die Autorin hat es von der ersten Seite an geschafft, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen und mich nach Köln zu versetzen. Sie nimmt uns mit in die Südstadt in einen heimeligen Trödelladen mit echten Kölner Originalen und an den ein oder anderen Ort in Köln. Die Geschichte wird aus Tildas Sicht erzählt und so nimmt uns die Autorin nicht nur mit durch Köln, sondern auch in Tildas Gedankenwelt.

Tilda ist mit Herz und Seele Schreinerin und repariert alte Möbel für ihr Geschäft, den Flea Market. Sie kümmert sich um alles und jeden, vor allem aber um ihre kleine Schwester Mia. Sie lebt mit Mia, ihrer besten Freundin Kaja und dem Vogelnarr Jonte in einer WG. Mia ist strebsam, und immer am Gemeinwohl interessiert, nicht umsonst hat sie Flea Market, die gemeinnützige Flohmarkt-Halle gegründet. Manchmal ist Tilda ein wenig anstrengend, aber eigentlich ganz umgänglich. Ich mochte sie gerne, auch wenn ich sie manchmal gerne geschüttelt hätte.

Dann ist da noch Noah Berger, der ehemalige Soap-Darsteller. Er kommt häufig erst einmal sehr arrogant und von sich selbst überzeugt rüber. Er ist jedoch ganz anders, wenn man ihn einmal richtig kennenlernt.

Neben Kaja, Jonte und Mia, gibt es noch die beiden Mitarbeiter bei Flea Market, Helga und Cem. Beides sind echte Originale, gerade Helga mit ihrer Ruhrpott-Schnauze.

Das letzte Buch strotzte noch so von typisch kölscher Atmosphäre und typisch kölschen Originalen. Hier ist dies etwas weniger. Es werden zwar Dinge wie der kölsche Klüngel und auch die Bauprobleme in Köln aufgegriffen und natürlich auch das Thema der Kölner Soaps, jedoch ist die Gegend in der, der Roman spielt diesmal etwas anders, bzw. wird sie von einer anderen Seite gezeigt. Denn diesmal ist es hipper, urbaner und nicht ganz so kölsch und alteingesessen. Für mich war es trotzdem wieder ein absolutes Wohlfühlbuch, welches ich sehr mochte. Wie immer hat mich dieses Buch Köln, meine Heimat noch einmal durch andere Augen erkunden lassen und trotzdem war es doch auch vertraut und wie nach Hause zu kommen. Die Geschichte ist sehr ruhig und unaufgeregt und war trotzdem für mich zu jederzeit so, dass ich weiterlesen wollte um zu wissen, wie sich alles entwickelt. Seien es die Entwicklungen von Mia und wie sich ihre Beziehung zu Tilda verändert. Wie es mit Noah und Tilda weitergeht und natürlich ob Flea Market erhalten bleibt. An manchen Stellen waren die Nebencharaktere wie Cem und Helga die wahren Stars der Geschichte und fast schon interessanter als Noah und Tilda.

Fazit: Manchmal merkt man erst, wenn es fast zu spät ist, dass man gemeinsam einfach mehr erreichen kann, als alleine gegen den Sturm zu kämpfen.

Ich mag die Bücher von Sylvia Deloy einfach wahnsinnig gerne. Ich fühle mich jedes Mal wieder richtig wohl und lasse mich gerne auf anderen Wegen nach Köln entführen. Für mich bekommt das Buch eine Leseempfehlung für angenehme Lesestunden in Wohlfühlatmosphäre.

Vielen Dank an LÜBBE und die Bloggerjury für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover unterliegt dem Copyright des Verlags. Das Foto, die Idee dazu sowie Rezension und Text sind von mir.

Lesemonat Februar

Werbung da Rezensionsexemplare erkenntlich

Hej hej meine Lieben,

und da ist es doch direkt wieder so weit und es gibt schon den nächsten Lesemonat.

Auch wenn dieser Monat nicht ganz so viele Bücher beinhaltet hat, bin ich mit den 11 Büchern die ich gelesen/gehört habe sehr zufrieden. Da hat sich doch einfach mal ‚Die Mitternachtsbibliothek‘ mit auf das Bild geschummelt, dabei gehört das Buch doch eigentlich in den März. Dafür fehlt ‚Demonic Kiss – Verborgen im Herzen der Dunkelheit‘ welches ein Highlight war zu dem Ihr aber eine Rezension auf meinem Blog findet.

Herzensbuch

– The Comfort Book von Matt Haig
– Kirschroter Sommer von Carina Bartsch
– Türkisgrüner Winter von Carina Bartsch

Highlight

– Schwarzes Herz von Jasmina Kuhnke
– Silent – Die Stille in dir von Any Cherubim
– Sonnengelber Frühling von Carina Bartsch
– Alles was ich in dir sehe von Kyra Groh
– Der Himmel über Sylt von Lina Hansson

Mochte ich sehr

Dunbridge Academy von Sarah Sprinz

Lektüre für zwischendurch

– Captured by your heart von Sabrina Bennett

Das war es auch schon wieder, wie ihr merkt, ist es hier gerade sehr ruhig, da ich viel um die Ohren habe.

Habt’s fein eure Chrissi